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Dienstag, 11. Dezember 2007 09:44 Uhr

Arghh!

Von Nikita 2 Kommentare
Menschen die in einem ziemlich leerem Zugabteil auf Ihren reservierten Platz bestehen sind mir irgendwie unheimlich.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 07:40 Uhr

Wer braucht schon Geld?

Von Nikita 12 Kommentare

Ich habe noch nie in meinem Leben Lotto gespielt, aber nachdem ich von Dienstag auf Mittwoch die Lottoziehung geträumt hatte, dachte ich mir: Mann, jetzt du musst unbedingt spielen! Die 43 Mille sind schon so gut wie auf deinem Konto ;)

Im Endeffekt hab ich dann doch nicht gespielt, war einfach viel zu gemütlich zu Hause (draußen hatte es immerhin auch genießelt!).

Das Ende vom Lied, die Zahlen wären es halt gewesen ;) Nein, Spaß! Keine einzige Eine wäre dabei gewesen ^^

So, dann muss ich jetzt wohl doch wieder in die Arbeit (und es nießelt schon wieder).

Montag, 26. November 2007 11:53 Uhr

Unfreiwillige Deeskalationsstrategie

Von Nikita 0 Kommentare

Wenn man müde nach einem langen Arbeitstag in der U-Bahn sitzt und auf einmal die gestreckte Hand des alkoholisieten Banknachbarns vor deinem Gesichtsfeld auftaucht, dann ist es wirklich Zeit die Kopfhörer rauszunehmen um die Worte zu vernehmen: "Komm wir vergessen das jetzt! Hand drauf!".

Wtf? Ich hab wirklich keine Ahnung um was es ging, oder was er anscheinend die ganze Zeit zu mir gesagt hat. Aber meine völlige Reaktionslosigkeit schien ihm wohl so sehr zu beindrucken, dass er sich das mit dem aufs Maul hauen wohl noch einmal überlegt hat ;)

Dienstag, 30. Oktober 2007 10:03 Uhr

Vorbildliche Firmenpolitik

Von Nikita 0 Kommentare

Der Vinyl-Ausgabe des neuen "Blunders and Mistakes" Albums von The Robocop Kraus liegt ein Coupon zum kostenlosem MP3-Download des Albums bei. Das nenn ich vorbildlich und die großen Labels sollten sich hier mal ein gehöriges Stückchen abschneiden!

Normalerweise bleiben einem als Vinyl-Liebhaber der seine Musik auch auf einem iPod anhören möchte nur zwei Möglichkeiten. Entweder man kauft das Album doppelt (Vinyl und CD/MP3-Album) oder ich sag mal man besorgt es sich auf einem anderen Weg. Durch letzteres werden aber durch die aktuelle Gesetzeslage auch die Kunden kriminalisiert die das Album bereits erworben haben, was so natürlich nicht sein sollte.

Deshalb ein großes Lob von mir an ANTI für diese Firmenpolitik!

Freitag, 5. Oktober 2007 18:40 Uhr

Zensur? Da machen wir mit, keine Frage!

Von Nikita ein Kommentar

Eine Bombenidee vom EU-Kommissar Franco Frattini zuständig für unsere Sicherheit und Freiheit. Wörter wie Bombe, Genozid oder Terror müssen aus dem Internet verbannt werden! Finden wir sehr gut und machen gehorsam mit, Flagge zeigen gegen den Terrorismus und so. Kann ja nicht sein, dass die unser Internet zum Bombenbasteln missbrauchen.

Schön, dass Spreeblick auch gleich ein Bombenscript bereitstellt damit die Selbstzensur schön automatisch abläuft. Bombensache wie wir finden und wenn unser Größter Innenminister aller Zeiten, kurz Grimaz von der Sache Wind bekommt wird er bestimmt auch bald nicht mehr so schlecht von uns bösem Bloggerabschaum denken.

UPDATE
Ich habe das JavaScript jetzt wieder rausgenommen, scheint wohl Probleme zu machen ;)

Mittwoch, 25. Juli 2007 00:01 Uhr

Arme Reklame

Von Nikita 5 Kommentare
ArmeReklame.jpg

Okay, helft mir! Ich zoffe mich gerade ein wenig mit meiner werten Freundin, ob der rechte Arm des Typen auf der Reklame echt ist oder eben nicht. Meiner Meinung nach ist der Arm eindeutig unproportional, geht also gar nicht. Sie meint, der würde ganz normal aussehen. Auch meine Versuche den Arm in Freehand weiterzuzeichnen (was wirklich ganz schlimm aussah) konnten sie nicht überzeugen. Auch nicht mein Einwand, dass Frauen überhaupt kein räumliches Vorstellungsvermögen haben und ich deshalb in jedem Fall Recht haben muss. Also, was meint Ihr?

Montag, 16. Juli 2007 00:52 Uhr

Tidy up! & Sinnflut

Von Nikita 4 Kommentare


Direktputzteufel

Schöne Clips liebe Ikea, aber noch was in eigener Sache ;)

Ich versuche seit drei Wochen meine Küche fertigstellen und es fehlt mir immer noch das Spülbecken und eine Türfront. War jetzt insgesamt drei mal bei denen und jedesmal hieß es nächste Woche ist es laut Lieferplan endlich da. Nunja, und heute ist mir der (natürlich) noch nicht angeschlossene Abfluss ausgelaufen und hat unter dem Küchenblock eine stinkende Sinnflut hinterlassen, so dass nun ein verdammtes Laminatbrett aufgequollen ist. Wie ich das liebe! Nagelneue Küche ohne Spülbecken und gleich den ersten hässlichen Schaden am Laminat. Naja, villeicht kann ich die Küche dieses Wochenende endlich fertigstellen.

Mittwoch, 23. Mai 2007 11:39 Uhr

Prophezeiung

Von Nikita ein Kommentar

Es ist waaarm! Der Februar war abnormal warm. Ich wage es mal in die Zukunft zu sehen und prophezeie:

Das Wort des Jahres 2007 wird Globale Erwärmung!

Dienstag, 22. Mai 2007 18:00 Uhr

Ich shoppe, du shoppst ... Shopalizer!

Von Inga 0 Kommentare
Shopalize.jpg

Shopalizer ist der neue Twitter-Dienst mit Schwerpunkt Shopping.

Hier kann ich mein gesamtes neu erstandenes Hab und Gut direkt der ganzen Welt offenbaren. Mehr aber auch nicht... nicht empfehlen oder irgendwie Geld damit machen, sondern eben einfach nur zeigen oder auch abspeichern (vielleicht zur privaten Kontrolle, wenn´s im Kleiderschrank dann doch irgendwann zu unübersichtlich wird? Ich meine, ich hab auch schon mal das ein oder andere paar Schuhe irgendwo im Schrank entdeckt, deren Existenz mir nicht mehr ganz so bewusst war)

Aber jetzt mal im Ernst: wofür nun soll Shopalizer denn nun gut sein, frag ich mich? (Nicht, dass man selbige Diskussion auch beispielsweise über Twitter führen könnte...) Okay, wenn ich nun der absolute Styler bin und regelmäßig alles, was ich so shoppe in mein Profil einpflege, dann könnte das ja schon ne Hilfe sein für Leute, die meinen Style kopieren wollen oder eben cool finden, was ich cool finde und dann auch gleich wissen, wo ich das herhabe. Aber darüber hinaus? Was macht man nu mit so einem Dienst?

…ohne Möglichkeiten, sich zu vernetzen - also kein Social Shopping Erlebnis
... ohne die Chance, wenigstens Geld zu verdienen - also auch kein monetärer Anreiz

Geht es nur darum, Leuten mit Langeweile kombiniert mit Selbstdarstellungsdrang - zeig mir, was du hast und ich sag dir, wer du bist – eie weitere Plattform zu bieten, auf der sie sich profilieren können? Oder erkenne ich in meiner Einfältigkeit nur wieder mal das Große Ganze hinter der Sache nicht?

Nun ja, eigentlich auch egal... wer nicht will, muss ja nicht mitmachen; und wer Bock drauf hat, der postet eben was das Zeug hält. Ich werde mich jedenfalls erstmal enthalten – und wenn mir jemand doch ein schlagendes Argument bieten kann, dann würde ich mich trotzdem überzeugen lassen da mitzumachen…

zuerst gesehen bei excitingcommerce

Mittwoch, 16. Mai 2007 06:49 Uhr

G8 2007 in Heiligendamm

Von Nikita 0 Kommentare


Direkt Move Against G8

Wenn sich vom 6.-8. Juni 2007 die Führer der acht mächtigsten Industriestaaten hinter einer Festung in Heiligendamm verschanzen müssen und das den Steuerzahler geschätzte 90 Millionen Euro kostet, kann irgendetwas nicht stimmen mit unserer Demokratie! Große Reden schwingen oder mit dem Finger zeigen überlasse ich anderen. Informiert euch selbst und bildet euch eine Meinung.

Mittwoch, 29. November 2006 13:14 Uhr

TV meets myvideo

Von Inga 4 Kommentare

Oder: Wie myvideo zu seinem Content kommt…

Gestern im TV-Werbeblock gesehen: Sat1 macht jetzt also gemeinsame Sache mit myvideo.de. Ab 22.12. soll wöchentlich eine Unterhaltungsshow mit den Top25 "My Videos-Clips" laufen. Seine Beiträge kann man unter myvideo einstellen und den Kategorien Comedy, Single oder Talent zuordnen. Super - wieder ein neues absolutes Must Have im deutschen Fernsehen mit dem man keinen Menschen vor die Kiste locken kann…

Darüber hinaus bietet myvideo aber auch noch zahlreiche andere Highlights an: da hätten wir die Suche nach dem größten ABBA-Fan oder dem neuen 9Live Gesicht, einen James Bond Contest u.v.a. spannende Aktionen.

Klingt für mich nach einem kleinen Hilfeschrei - oder Ausverkauf. Soll hier das Etablieren einer Community beschleunigt werden? Wollen nicht genug Menschen freiwillig auf der Video-Plattform mitmachen? Will man sich hier eine Community erkaufen? Ich weiß nicht, ob es der richtige Weg ist, sich auf das alte "Wow-so-kann-ich-ins-Fernsehen-kommen"-Klischee zu verlassen… oder wird das eine weitere Never-ending Story von Contests einhergehend mit spannenden TV-Entertainment-Einlagen a lá die besten Werbespots, die schlechtesten Hits der 70er/80er/90er - damit lockt man doch nun wirklich niemanden mehr hinterm Ofen vor!

Vielleicht hab ich aber auch was verpasst und myvideo wurde von Sat1 aufgekauft und ist jetzt quasi das neue Fernseh-Social-Network der ProSiebenSat1Media? Aus den "Über uns"-Seiten jedenfalls bin ich auch nicht schlau geworden - leider spreche ich kein rumänisch!

Wenn mich also jemand aufklären möchte, nur zu…

Donnerstag, 2. November 2006 12:31 Uhr

Von spontanem Wintereinbruch

Von Inga 0 Kommentare
Foto: <a href=http://flickr.com/photos/idefix-on-tree/ target=_blank>i02050505<a>
Foto: i02050505

*arg* hatte es vergangenes Wochenende noch sommerliche Temperaturen mit Sonnenschein und beinahe noch T-Shirt Wetter, so fällt heute also der erste Schnee dieses Winters… wow… ich fühle mich quasi etwas überrumpelt - irgendwie - und frage mich wie jedes Jahr um diese Zeit: Was soll ich anziehen? Was hatte ich letztes Jahr an, um nicht zu erfrieren? Wo sind all diese Klamotten hin? Hab ich überhaupt welche?

Ich glaub ich muss shoppen gehen…

Samstag, 28. Oktober 2006 02:32 Uhr

Von Gaffern, Deppen einem Unfall und Schutzengeln

Von Nikita 6 Kommentare

Heute auf der A73 einen Unfall gehabt. Zum Glück ist niemandem etwas wirklich schlimmes passiert, anscheinend hatten heute alle Beteiligten einen persönlichen Schutzengel an Bord! Dafür sind mindestens vier Wagen nun ein Fall für den Schrottplatz (unter anderem auch meiner). Aber gestört hat das nun wirklich niemanden. Viel mehr hat man allen angemerkt, dass sie froh sind, dass es noch einmal glimpflich ausgegangen ist. Ein großes Lob auch an alle Helfer! Die Organisation und die Erste Hilfe für die Verletzten hat wirklich sehr gut funktioniert, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte! So sollte es immer sein!

Was mich wirklich genervt hat waren die ganzen Gaffer, als ob die nichts besseres zu tun hätten. Stehen rum und schauen blöde. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, die ergötzen sich am Leid anderer. Der Abschuss war aber der Typ der nach einer Stunde Totalsperrung der Autobahn wirklich bis zum Unfallort vorgelaufen ist und sich bei einem Polizisten aufgeregt hat, warum denn hier nichts weitergeht und die paar Autos könnte man doch mal schnell auf die Seite schieben. Echt, der soll mal klarkommen in seiner Egowelt - hier wurden Menschen verletzt - und lieber froh sein, dass er nicht beteiligt war. Ich für meinen Teil hätte heute lieber drei Stunden im Stau verbracht. Was mich auch sehr nachdenklich gestimmt hat, war dass es obwohl wir nur 5 Fahrminuten von Erlangen entfernt waren, es ca. 20 Minuten gedauert hat bis die Sanitäter am Unfallort eintrafen. Laut Aussage der Rettungskräfte war einfach kein Durchkommen, weil für viele die Rettungsgasse wohl eher ein Fremdwort ist, so dass sicherheitshalber auch noch ein Helikopter losgeschickt wurde. Hier sollte sich jeder mal an die eigene Nase fassen und überlegen, dass ein Stau (ohne Frage zumeist ein Ärgernis) auch manchmal einen ernsten Hintergrund haben kann und sich entsprechend für eine Rettungsgasse einordnen.

So, ich muss das nun erst einmal verdauen und freue mich, dass nur mein Auto kaputt ist…

Sonntag, 22. Oktober 2006 19:00 Uhr

Der feine Unterschied

Von Inga ein Kommentar

Habe mir neulich mal zur Bekämpfung spontaner Langeweile wegen Abwesenheit eines verfügbaren Internetanschlusses eine Männer-Trash-Zeitschrift gegönnt.

Da ging es unter anderem um die Frage „Was kann man tragen, was ist out/in“, Dinge, die die Welt beschäftigen eben… Eine der herausgegriffenen Fragen hat mir hier ganz stark den Unterschied zwischen Frauen- und Männermagazin nahe geführt. Und zwar:

Frage: Was tun, wenn mir keine eng geschnittenen Hosen passen?
Antwort: Abnehmen!

Wow, knallhart und direkt. Für die Glamour/Woman/Joy-Leserin absolut unvorstellbar. Hier hätte man vermutlich gelesen: Man muss ja nicht jeden Trend mitmachen oder Es gibt auch andere Modetrends diesen Winter oder Nicht jedem steht dieser Trend… ihr wisst, was ich meine… auf keinen Fall sagen, wie es ist. Never ever! Aber die Kerls, die vertragen das und brauchen keine Schönmalerei. Gut so!

Und ehrlich gesagt: Ich fand diese Art, das Problem zu „lösen“ eigentlich sehr sympathisch. Und wenn Martin mit dem Ausschnitt nicht schon sein Badezimmer verschönert hätte, hätte er es vielleicht bis an meine Kühlschranktüre geschafft.

Freitag, 6. Oktober 2006 18:44 Uhr

Filmtipp: Wer früher stirbt ist länger tot

Von Inga 0 Kommentare

Absolut erstklassiger Film aus bayerischen Landen.

Mit viel schwarzem Humor und in bayerischer Mundart erzählt der Regisseur Marcus H. Rosenmüller die Geschichte des 11-jährigen Sebastian (im Übrigen ein unglaublich süßer Bub´, den man hoffentlich öfters mal zu sehen kriegt). Dieser lebt mit Vater und Bruder in einem kleinen vom Katholizismus geprägten bayrerischen Dorf und hat bereits ein beträchtliches Sündenregister. Als er erfährt, dass er für den Tod seiner Mutter verantwortlich ist (diese ist bei seiner Geburt verstorben) versucht er, um nicht im Fegefeuer zu landen, sich von seinen Sünden rein zu waschen und unsterblich zu werden. Nicht ohne dabei unbeabsichtigt immer weitere Sünden auf sich zu laden…

„Tod und Lausbuben, Humor und Bayern, Liebe und Stammtischbrüder. Regisseur Marcus H. Rosenmüller führt in seinem Kinodebüt mit viel Witz all das zusammen, was auf den ersten Blick gar nichts gemein hat. Ein zünftiges Loblied auf die Phantasie.“ (Kritik von Johannes Scharnbeck)

Wer also mal einen echten „Heimatfilm“ genießen möchte und des Bayerischen einigermaßen mächtig ist, sollte sich dieses Schmankerl nicht entgehen lassen. Für haufenweise Lacher ist in jedem Falle gesorgt!


(Direkt Tod)

Mittwoch, 27. September 2006 16:57 Uhr

Die Nazis haben den "Volksempfänger" wiederentdeckt!

Von Nikita ein Kommentar

Wie SpOn heute berichtet, will die NPD per YouTube ihre braune Propaganda unters junge Volk bringen! Zwei Videos in Tagesschau-Optik sind bereits auf YouTube zu sehen. Geplant ist eine wöchentliche Ausstrahlung.

Liebe Witzfiguren von der NPD, das wird niemals funktionieren weil Klein-Bloggerdorf schon aufpassen wird, dass Ihr uns nicht mit eurer braunen Scheiße unterwandert. Also geht zurück in den Sandkasten spielen!

UPDATE
YouTube hat reagiert. Die beiden Videos wurden gesperrt.

Willkürlich ausgewählte Tags: YouTube, NPD, Marcel Wöll, Braune Scheiße, Arschlöcher

Mittwoch, 20. September 2006 20:04 Uhr

Yucca

Von Nikita 3 Kommentare
YuccaFunkenflug.jpg

Hola, da hat man sich jahrelang aus den Augen verloren und auf einmal trifft man sich wieder, Freunde von früher mit denen man in jungen Jahren musiziert, Konzerte organisiert und so manchen Blödsinn verzapft hat ;)

Ich muss gestehen, dass ich die Hersbrucker Musikszene, nachdem das Label Swing Deluxe aus Zeitmangel eingestellt wurde und ich nach Erlangen gezogen bin, nicht mehr richtig verfolgt habe. Sonst wäre mir mit Sicherheit Yucca schon früher aufgefallen. Denn was ich von den Jungs bisher gehört habe, trifft meinen Nerv was extrem gute Gitarrenmugge angeht ziemlich genau! Zeitgenössisch tanzbarer Indiesound mit schrabbelnden Gitarren wird in einen Topf mit New-Wave Elektrobeats geworfen und für die nötige Würze gibt's ein wenig Emo-Screamo oben drauf. Vergleiche mit bekannten Bands spar ich mir, die will niemand hören (vor allem nicht Yucca) und sie würden auch nicht passen, denn die Jungs haben Ihren eigenen Sound realisiert! Unbedingt auschecken, CD ordern (leider kein Vinyl, aber DIY verzeiht alles *g*), auf ein Konzert in deiner Nähe gehen und mächtig abzappeln!

Achja, Chris ;) Natürlich schau ich beim Endzeitfestival vorbei! Aber wahrscheinlich sieht man sich schon in der LUISE ;) Und Kopf hoch, dass es mit dem Jet-Support nichts geworden ist!

Mittwoch, 13. September 2006 22:36 Uhr

T-Online-Bezahlsystem "Online-Überweisung"

Von Nikita 0 Kommentare

Ich bin gestern zum ersten Mal auf das Bezahlsystem "Online-Überweisung" von T-Online gestoßen. Sofort stutzig gemacht hat mich, dass ich tatsächlich neben den üblichen Bankdaten zur Eingabe meiner PIN und einer TAN (!!!) aufgefordert wurde. Meine erste Reaktion war: Das muss eine Phising-Site sein! Also das SSL-Zertifikat angesehen, passt eigentlich. Dann im Internet recherchiert und so ein System existiert tatsächlich von T-Online.

Scheint also alles koscher zu sein, aber da war doch irgendwas mit den AGB meiner Bank. Genau, ich darf meine PIN und TAN erstens nicht an Dritte weitergeben und zweitens dürfen selbigen nicht in elektronischer Form abgespeichert werden. Meiner Meinung nach verstoße ich also gegen die AGB meiner Bank bez. Online-Banking und verliere dadurch jegliche Haftungsansprüche.

Ich bin aber kein Jurist und deshalb habe ich bei der Deutschen Bank angerufen und wollte nachfragen, was es damit auf sich hat und ob ich dieses System benutzen darf. Ich habe dann mit drei Personen gesprochen (von der Geschäftstelle, der Technik und dem Service des Online-Banking) und keiner (!) kannte dieses Bezahlsystem und jeder (!) hat mir davon abgeraten dieses System zu benutzen ;)

Jetzt frage ich mich, wieso bei der Deutschen Bank niemand dieses Bezahlsystem kennt, warum sich T-Online so einen Scheiß ausdenkt und vor allem, warum die Banken da auch noch mitziehen (müssen ja irgendwie an das System angeschlossen sein). Denn dieses Vorgehen entspricht ja genau dem Gegenteil der von ihnen propagierten (und auch richtigen) Warnungen, seine PIN niemals auf einer anderen als der eigenen Online-Banking Seite einzugeben.

Im Endeffekt habe ich dann in einem anderen Online-Shop bestellt ;)

Dienstag, 12. September 2006 12:48 Uhr

Ein perfekter Morgen

Von Nikita 7 Kommentare

Um 7:00 Uhr ins Auto gesetzt die ersten Sonnenstrahlen haben sich schon gezeigt, dann auf der Bayreuther Str. auf Höhe des Stadtparks ein braunes Eichhörnchen gesehen, 400m weiter einen Handkuss von einer Dame zugeworfen bekommen weil ich Sie an der Baustelle vorfahren hab lassen. Nach dem Tanken eine junge Französin per Anhalter nach Tennenlohe mitgenommen ;) In Erlangen ganz entspannt bei Kaffee und Zopf ein Meeting geleitet. Auf dem Nachhauseweg bei OBI vorbeigeschaut und die 12mm MDF-Platten zum Preis der 10er bekommen. Tomte ganz laut aufgedreht und perfekter blauer Himmel über mir! Was will man mehr ;)

Montag, 11. September 2006 19:53 Uhr

lonelygirl15 ist ein Fake!

Von Nikita 0 Kommentare
Foto: <a href=http://flickr.com/photos/williamspictures/ target=_blank>William Wilkinson</a> (Wired-Cover 12/2006)
Foto: William Wilkinson (Wired-Cover 12/2006)

Dass irgendetwas mit lonelygirl15 nicht ganz koscher ist war mir irgendwie schon immer klar. Ich muss zugeben, nicht mehr als drei Ihrer Videos auf YouTube je gesehen zu haben und auch nur weil Sie ständig unter den Top10 gelistet waren. So etwas macht ja auch irgendwie neugierig ;)

Habe mich dann immer gewundert, wie ein 15-16-jähriges Mädel so professionelle Schnitte bei einer super Ausleuchtung hinbekommt und meistens noch bevor das Video zu Ende war entnervt wieder "weggezappt".

Wie die ganze Story bzw. der Plot jedoch aufgebaut wurde und ein regelrechter Fanatismus eingesetzt hatte, wie ich heute auf SpOn lesen konnte war mir so im Kontext nicht bewusst. Erinnerungen an BlairWitch wurden bei mir geweckt. Nur diesmal eben noch ein ganzes Stück weiter gedreht am Web 2.0 Community-Regler.

Was soll ich sagen, irgendwie beschleicht mich dabei ein ungutes Gefühl. Wie kann man in Zukunft unterscheiden, zwischen Realität und Fiktion. Stephen Colbert hat mit seinem Wikiality-Report bereits im Juli eindrucksvoll satirisch verdeutlicht wie schnell man in unserer heutigen Medienlandschaft u.a. durch Wikipedia, Blogs und Viralem Marketing eine falsche Wahrheit etablieren könnte. Was bleibt ist ein fahler Geschmack im Mund!

Samstag, 9. September 2006 14:42 Uhr

Von zu hohen Erwartungen

Von Inga 0 Kommentare

Gestern Abend waren mal wieder - wie es nur alle hundert Jahre vorkommt - die genialen Turntablerocker in Nürnberg City. Ich hatte mich echt saumäßig gefreut, auf die Mukke der beiden "Jungs" richtig abzurocken. Leider, wie so oft, wenn man sich auf was riesig freut, war die ganze Show eher mittelmäßig:

Erstens: Was früher ein gesunder Mix aus Elektro, Hip Hop und Breakbeats war, ist nun einer eher einseitigen Elektroschiene gewichen, die mich nicht wirklich sonders anspricht.

Zweitens: Ich frag mich schon, warum ich 14 Euro bezahle, dafür, dass am "Mischpult" zwei Jungs stehen, die ununterbrochen einen winzigen Laptop anstarren und dabei heftig mit dem Kopf nickend ihr eigenes Partyding abziehen… (haben die beiden überhaupt einen Blick ins Publikum gewagt?).

Naja, nächstes Mal werde ich mein Wochenende wohl nicht auf ein derart zweifelhaftes Highlight ausrichten. Spaß hatten wir natürlich trotzdem - keine Frage - unter anderem auch, weil einer der Go Gitarre! Go!-DJs aus dem Club Stereo uns ein Stockwerk höher mit einem guten Mix aus Rock, Gitarrenpop und Partymukke versorgt hat.

Und heute Abend geht's ja dann auch wieder auf bekannteres Terrain ins gute alte Stereo zu Buckshot (jeden ersten Samstag im Stereo) - Yeah, Mann!

Sonntag, 3. September 2006 16:20 Uhr

Kurzer Gedanke über den Mangel an Bekanntheit von OSM

Von Inga 0 Kommentare

Jetzt, da ich mein Studium beendet habe, befinde ich mich also in der Bewerbungsphase. Auf der Suche nach einem Job, der zum Einen meinen eigenen Vorstellungen entspricht zum anderen Anforderungen hat, die ich in der Lage bin zu erfüllen, habe ich nun schon einige Agenturen angeschrieben und durfte mich auch schon an der ein oder anderen Stelle vorstellen.

Was mir dabei in Bezug auf das ganze Thema Open Source Marketing aufgefallen ist: den allerwenigsten ist diese Thematik ofensichtlich überhaupt geläufig. Ich hätte eigentlich gedacht, dass zumindest im Umfeld der New Media Agenturen das Thema Open Source Marketing bereits durchgedrungen ist und vielleicht auch hier und da Anklang gefunden hat. Aber offensichtlich weit gefehlt... schade eigentlich, denn das Thema ist doch nun wirklich ein interessantes und spannendes Feld, in dem sich noch viel ausprobieren lässt.

Nun, vielleicht sickert die Erkenntnis noch durch. Vielleicht ist die Nachfrage von Kundenseite auch einfach noch nicht groß genug…

… abwarten - Tee trinken - weiter brav Bewerbungen schreiben.

Dienstag, 22. August 2006 11:36 Uhr

Billiger Rechner, teurer Versand

Von Nikita 2 Kommentare
DellAbzocke.gif

Unterm Strich bleibt nicht viel übrig von einem vermeintlichen Schnäppchen.

Sonntag, 20. August 2006 23:07 Uhr

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Von Inga 2 Kommentare

Bei meinem letzten Streifzug durch den Buchladen habe ich beschlossen, zur Abwechslung mal ein Buch zu kaufen, welches eigentlich so gar nicht in mein Standardportfolio fällt. Also griff ich auf anraten des Verkäufers und weil ich schon einiges positives über den Autor gehört hatte zu Walter Moers "Die Stadt der träumenden Bücher".

Der Anfang hat sich extremst lange hingezogen. Wie ich später erfahren habe, hätte ich wohl mit einem seiner Vorgängerbücher einsteigen sollen - zu spät. Ich hab mich aber entschlossen dem Autor eine Chance zu geben und mich durch endlos scheinende dreiviertel des Buches gequält - die feste Überzeugung vertretend, dass dieses Buch niemals meine Sympathie gewinnen würde. Dann aber, als der Herr Moers endlich mal aufgehört hat mit all dem Geplänkel um Lindwurmfestebewohner, Echsen, Zwerge, Städte und andere Fantasiegestalten, ging es endlich zum eigentlichen Abenteuer der Hauptfigur über: Die Katakomben von Buchhaim inklusive aller erdenklichen Fabelwesen und verrückter Erlebnisse… Ja, für mich als Phantasy-Neuling noch etwas ungewohnt, aber ich finde zunehmend gefallen daran - schade nur, dass ich zur Zeit wneig zum lesen komme und im Zug die spannenden Stellen grundsätzlich zu lang dauern und ich dann mitten in all der Spannung aufhören muss. Aber ich spiele mit dem Gedanken, mich ach an die anderen Bücher heranzuwagen und vielleicht doch etwas offener in Sachen literarischer Vorlieben zu werden…

Alles in allem kann ich dieses Exemplar jedem empfehlen der gerne zwischendurch nicht anspruchsvolle, aber anregende und spannende Lektüre zu sich nimmt.
So, und nun leg ich mal das Notebook beiseite und widme mich wieder meinem Old-school-Printexemplar ;)

Sonntag, 20. August 2006 22:36 Uhr

Gestern beim Friseur

Von Inga 0 Kommentare
Foto: <a href=http://flickr.com/photos/wandergurl/ target=_blank>wandergurl</a>
Foto: wandergurl

11.30h: ich gerade auf dem Stuhl am wichtige-Entscheidung-für-oder-gegen-meine-Haare-treffen, kommt der Freund der Friseuse rein mit nem halbvollen Becks in der Hand. „Okay“ denk ich mir, is ja Samstag und auch schon fast Nachmittag und er schneidet ja zum Glück nicht meine Haare.

11.45h: gerade fertig mit Schneiden lassen; neuen Pony bekommen. Nikita sitzt noch auf dem "Behandlungsstuhl", gerade einen Kaffe bringen lassen von der guten Frau Friseurin - fragt sie doch glatt „Hey, ich muss ma kurz rüber, noch jemand hier nen Kümmerling-Orange?“. Häh, was… wie Kümmelring um viertel vor zwölf. Also ich mein ja nur… musst du nicht noch arbeiten, Haare schneiden oder so? In was für einem Alkoholikerverein bin ich denn hier bitte gelandet??? Mal eben dankend abgelehnt…

… was'n Glück, dass ich schon durch war. Und auch Nikita kann sich sehen lassen. Ihren Job macht die Gute also offensichtlich trotzdem oder gerade deswegen (???) gut.

Dienstag, 1. August 2006 16:11 Uhr

Was soll ich machen?

Von Nikita 2 Kommentare

Endlich hätte ich sie gefunden. Eine der schönsten Platten die ich kenne und natürlich gnadenlos "out of print". Ja ich rede von "Mineral - Power of failing" ;)

Problem an der Sache ist, dass der Gute knapp 54 $ für die Platte haben will und wenn ich das Übersee-Porto noch mit dazurechne, liege ich bei über 60 $ für einen Hauch von Vinyl.

Auf der einen Seite juckt es mich sehr stark in den Fingern meine Plattensammlung mit diesem Schmuckstück zu ergänzen. Andererseits finde ich das natürlich ein wenig viel für eine Platte, die ich dann niemals abspielen werde ;)

Montag, 31. Juli 2006 10:29 Uhr

9/11 - Loose Change 2nd Edition

Von Nikita ein Kommentar

Am Wochenende hab ich mir die Dokumentation Loose Change 2nd Edition angesehen, die verschiedene Vorkommnisse am 9. September bei den Anschlägen auf die Word Trade Center und das Pentagon beleutet.

Es werden teilweise neue Fragen aufgeworfen und diese auch auf sehr provokante Art und Weise durchleuchtet. Bei manchen Sachen muss man sich schon an den Kopf fassen (Verschwörungstheoretiker lassen grüßen).

Am besten die knapp 90 Minuten Zeit nehmen und sich einfach eine eigene Meinung darüber bilden.

Erwähnenswert ist noch, dass den beiden 22-jährigen ein Budget von 6.000 $ ausgereicht hat, um dieses Video zu produzieren. Mein Respekt!

UPDATE
Lesenswerter Artikel bei Spreeblick, denn es gibt immer zwei Seiten der Medaille.

Donnerstag, 29. Juni 2006 21:42 Uhr

Harter Stoff - Fernsehspot gegen die kanadische Robbenjagd

Von Inga ein Kommentar

Habe gerade einen der schrecklichsten Aufklärungswerbefilme meines Lebens auf MTV gesehen. Völlig ohne Vorwarnung und unter Vortäuschung falscher Emotionen durch das Einspielen von Friede-Freude-Eierkuchen-Tanzmusik musste ich zugucken, wie kleinen Babyrobben mit dicken Holzknüppeln von skrupellosen Robbenjägern erschlagen wurden. Eine heikle Thematik und ich bin keineswegs dafür, dass tausende kleine unschuldige Robbentierchen abgeschlachtet werden, dennoch - auch auf die Gefahr hin, dass ich ignorant wirken könnte - finde ich diese Art der Kommunikation dann doch etwas arg heftig und würde gerne selbst entscheiden, ob ich mich an einem entspannten Feierabend mit solchen Bildern auseinandersetzen möchte…

Will man sich den Spot im Internet ansehen erhält man immerhin eine entsprechende Vorwarnung: „Achtung: Der Spot enthält Tötungszenen und ist für Kinder nicht geeignet.“ Zu Recht…

Dienstag, 30. Mai 2006 18:17 Uhr

O'Reilly verkündet Ansprüche auf Web 2.0

Von Inga 3 Kommentare

O'Reilly will das Web 2.0 besitzen und mahnt Non-Profit-Organisation ab wegen Verwendung des Begriffes.

Da frag ich mich mit meinem laienhaften juristischen Background zwei Dinge:

  1. geht das denn überhaupt, sich diesen Begriff schützen zu lassen, wo er denn schon so weit verbreitet genutzt wird?
  2. Bleibt es dann nicht bei dieser einen Organisation, sondern gibt es jetzt die große Abmahnwelle an alle, die diesen Begriff verwenden?

Darüber hinaus hat man sich mit dieser Aktion natürlich vor allem schlechte PR eingefangen, weil man als erstes auf eine NPO losging oder wie es der Blogger Thomas Hawk formuliert:

„Es ist nie ein guter PR-Schachzug, Witwen, Waisen, Hunde, Großmütter oder Non-Profit-Organisationen zu verfolgen“

Nun ist sie also fertig, meine Arbeit…

...bleibt am Ende die Frage, zu welchen Ergebnissen ich letztlich gekommen bin?

Ziel war es für mich vor allem, einen Überblick zu geben über das Open Source Thema im Allgemeinen und was sich daraus für Möglichkeiten für den Unternehmer ergeben.

Initial für den Open Source Gedanken im Marketing ist zunächst mal die Entwicklung des Verbrauchers weg vom blinden Konsumenten hin zu einem emanzipierten Teilhaber, der am Markenerfolg aktiv mitwirken will. Und zwar aktiver als er dies durch den bloßen Konsum eines Produktes tut. Er möchte Inhalte und Produkte mitgestalten, die dadurch zum Einen mehr seinen Vorstellungen entsprechen, zum anderen ihn als einen lebendigen Teil der Marke in Erscheinung treten lassen.

Wie kann ein Unternehmer diese Wendung für sich nutzen? Indem er den Open Source Gedanken in seinen Marketing Aktivitäten lebt: durch eine clevere Verknüpfung des neuen Selbstbilds des Verbrauchers und er gewandelten Marktbedingungen einerseits mit modernen Technologien andererseits. Communities, Blogs, Lizenzmodelle sind die wesentlichen Instrumente, mit denen er in diesem neuen - vorwiegend virtuellen Umfeld - agieren kann.

Damit hat er die Möglichkeit, seinen Marketing-Mix neu zu gestalten. Vor allem die Bereiche Produktentwicklung (Open Innovation) und Kommunikation (Consumer Generated Media) lassen sich gemeinschaftlich mit den Verbrauchern revolutionär verändern und vorantreiben.

Die Chancen, die der Markt bietet - offenere Verbraucher, Technologien, Globalisierung, leichter Zugang zu neuen Medien und Informationen - lassen sich aber auch gleichermaßen als Risiken werten. Dann nämlich, wenn der emanzipierte Verbraucher zu kritisch wird; wenn sich keine geschönten Werbereklamen mehr durchsetzen können, weil der User Zugriff auf einen unendlichen Informationspool hat, durch den er reale Tatsachen abrufen kann; oder dann, wenn der Konsument Ärger und Frust schneller als jemals weitergeben und verbreiten und damit Kaufentscheidungen von hunderten anderen Konsumenten beeinflussen kann.

Open Source Marketing kann helfen, diesen Chancen und Risiken des Marktes zu begegnen. Die Vorteile liegen ganz klar in der Möglichkeit, Verbraucher ihren Wünschen entsprechend einzubeziehen, damit authentischere Marken zu schaffen; Marken und Produkte entwickeln sich entsprechend den Verbraucherbedürfnissen, Kosten für Fehlentwicklungen lassen sich senken, Marktbedürfnisse kurzfristig und flexibel erfüllen; auch mit kleinen Budgets können plötzlich wirkungsvolle Marketingmaßnahmen realisiert werden.

Allerdings hat der Open Source Ansatz auch noch mit einigen Schwächen zu kämpfen: durch Open Source macht ein Unternehmen sich abhängig von der Community. .Eine dauerhafte und effiziente Arbeit der Community ist allerdings nicht gewährleistet und hängt stets stark vom Unternehmen bzw. der Markenidentität ab. Des Weiteren stellt sich immer wieder die Frage, inwiefern es sinnvoll und Ziel führend ist, in einem Konzern basisdemokratisch Entscheidungen zu treffen und inwiefern es überhaupt zu Entscheidungen kommen kann, wenn die breite Masse mitbestimmt. Kritiker bringen auch immer wieder das Argument an, dass der Open Source Gedanke langfristig innovationshemmend („Durchschnittlichkeit auf Kosten der Innovation“) sein muss, denn kein Unternehmen wird langfristig in F&E investieren, um die Erkenntnisse offen ins Netz zu stellen und somit Wettbewerber freien Zugriff auf teure Forschungsergebnisse zu geben. Ohne Investitionen aber gibt es auf lange Sicht keinen Fortschritt. Auch die Frage nach der Kontrolle über die eigene Marke stellt sich: gibt man die Entwicklung und Kommunikation in die Hand der User, so kann es leicht zu Verwässerung des ursprünglichen Markengedankens / der Markenphilosophie kommen.

Argumente, die gerade den Shareholder einem Open Source Konzept kritisch gegenüberstehen lassen.

Dennoch bin ich der Überzeugung, dass der Open Source Gedanke langfristig einen Platz in den Marketing Plänen gewinnen kann/wird. In welchen Ausmaßen und mit welchen Funktionalitäten muss freilich von jedem Unternehmen selbst abgeschätzt werden. Gänzlich ausblenden aber sollte man diese Strömung nicht, im Gegenteil sollte sich der Marketer auf jeden Fall Gedanken machen, inwiefern er diese neuen Möglichkeiten für seine Marke nutzen kann.

So mein Plädoyer pro Open Source Marketing - andere Meinungen sind natürlich auch im Nachhinein willkommen!

Dienstag, 14. März 2006 13:46 Uhr

Vogelgrippe in Bayern

Von Nikita 2 Kommentare
VogelgrippeBayern.gif

Ich habe mich gerade gefragt, ob es eventuell schon ein Plugin für Google Maps gibt, mit dem man sich alle Fundstellen inkl. Bilder der toten Vögel in Echtzeit anzeigen lassen kann.

Das wäre doch mal ein echter Mehwert für die Hypochonder unter uns ;)

Montag, 6. März 2006 21:29 Uhr

Boogle

Von Nikita ein Kommentar
Boogle.jpg

Daß Google zumindest in der westlichen Welt schwere Kritik wegen der Zensur bei den Suchergebnissen auf seiner neuen chinesischen Suchmaschine google.cn einstecken musste, hat ja wohl jeder mitbekommen. Das hier ist allerdings wirklich das erste Bild von einem Protest in China das ich bisher gesehen habe.

Donnerstag, 12. Januar 2006 22:27 Uhr

Wie man etwas nicht lösen sollte…

Von Nikita 2 Kommentare
McDonaldsFrametrick.jpg

… oder wenn "Kurz-Mal-Schnell" was gebaut wird, kommt meistens so etwas dabei raus ;)

McDonald's hat das Problem übrigens schon erkannt und überprüft per JavaScript ob in der übergebenen URL so böse Wörter wie "burger-king" oder "whopper" vorkommen.

Die IP-Adresse von Burger King sowie alle anderen Webseiten lassen sich natürlich trotzdem wunderbar in das McDonald's Frameset einbetten *g*

Für Passwort-Phisher ist so etwas natürlich ein gefundenes Fressen!

UPDATE
Mittlerweile gefixt!

Montag, 5. Dezember 2005 01:30 Uhr

I Can't Relax In Deutschland

Von Nikita 0 Kommentare
CantRelax.jpg

I Can't Relax In Deutschland ist das Motto einer Initiative, die sich mit dem in der letzten Zeit sowohl popkulturell als auch gesellschaftlich immer offensiver zu Tage tretenden Nationalismus auseinandersetzt. Diese Entwicklung soll nicht unwidersprochen bleiben. Startschuss der Bemühungen stellt eine gleichnamige Buch/CD-Compilation dar.

Der Inhalt des 60-seitigen Buches beschäftigt sich mit der Kritik an Popkultur und Nationalismus.

Auf der Platte findest Du so tolle Bands wie Monochrome, Kettcar, Tocotronic, Räuberhöhle feat. Saalschutz, Die Goldenen Zitronen, Rhythm King And Her Friends, Mouse On Mars, Lali Puna, Muff Potter, Peters feat. Egotronic, The Robocop Kraus, Kante, Bernadette La Hengst, Die Sterne, Von Spar, Stella, Knarf Rellöm, T.Raumschmiere, Superpunk und Lawrence mit zum Teil neuen oder unveröffentlichten Songs.

Erschienen ist das ganze beim Kölner Label unterm durchschnitt.
Kaufen! Kaufen! Kaufen ;)

Freitag, 25. November 2005 07:35 Uhr

Worst EU Lobbying Award 2005

Von Nikita 0 Kommentare

Das Corporate Europe Observatory wirft einen kritischen Blick auf Lobbying-Taktiken in Brüssel und hat mit dem Worst EU Lobbying Award einen Award für das schlechteste Lobbying in der EU ins Leben gerufen.

Sonntag, 25. September 2005 20:21 Uhr

Verwirrung bei N24

Von Nikita ein Kommentar
FirefoxPanda.jpg

Jetzt fällt es mir auch auf! Dieses süße Tierchen ist natürlich ein roter Panda, deswegen nennt sich der Browser ja auch Firepanda ;)

Wers immer noch nicht glaubt, hier und hier ist der Beweis! Es ist definitiv kein Fuchs *lol*

UPDATE
Da war ich wohl zu voreillig. N24 hat tatsächlich sauber recherchiert, denn ein roter Panda wird tatsächlich Firefox genannt und um diesen jenen handelt es sich auch im Firefox-Logo. *shame on me*

Dienstag, 19. Juli 2005 19:14 Uhr

48 Stunden…

Von Nikita 0 Kommentare

… bräuchte der Tag ;)

Samstag, 16. Juli 2005 21:13 Uhr

Deppenapostroph

Von Nikita 0 Kommentare

So jetzt ist es raus! Thomas und Herr Sick haben mich überzeugt ;)

Donnerstag, 7. Juli 2005 01:58 Uhr

Die Gedanken sind frei!

Von Nikita 0 Kommentare

Das schlimmste konnte noch einmal abgewendet werden, das EU-Parlament hat gegen Software-Patente gestimmt. Mir wäre es allerdings lieber gewesen wenn sich die Vorschläge von Michel Rocards doch noch durchgesetzt hätten. Mehr Infos dazu auf der Website des FFII und auf heise online.