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Donnerstag, 11. Dezember 2008 11:07 Uhr

Social Networks Dickicht

Von Daniel 0 Kommentare
StudiVz, Facebook und WkW: Die Verwirrung ist komplett!
StudiVz, Facebook und WkW: Die Verwirrung ist komplett!

Letztes Jahr war alles noch easy: Die Fotos von der gestern Nacht finde ich im StudiVz. Dann wird erst mal lustig loskommentiert und auf die Profile der abgebildeten Personen verlinkt. Und auf einmal ging es los: Erst war Studi/MeinVz böse (ui, neue Datenschutzbedingungen) und dann sogar noch gefährlich (uiui, die Personaler gucken da ganz genau). Und schnell konnte man den Anonymisierungstrend beobachten - die Leute fingen an, ihre Profilseiten für Besucher zu sperren, aus dubiosen Spaßgruppen auszutreten, ihren Namen unkenntlich abzukürzen und neue Fotoverlinkungen zu verbieten.

Wenn ich heute auf "meine Freunde" klicke, geht teilweise das Rätzelraten los: Wer war nochmal Stefan S. oder Mark 0.? Und warum haben die als Avatar nicht mehr ein Foto von sich selbst? Erst über die gemeinsamen Freunde gelingt es, die Person wieder einzusortieren. Und zu allem Überdruss ist StudiVz in meinen Augen auch technisch immer schlechter geworden. Oder macht dieses komische AJAX-Fotoalbum bei Studi jemandem Spaß in der Bedienung?

Aber was ist gleichzeitig noch passiert? Auf einmal verteilen sich die User im Netz auch noch auf andere Networks. Nach meinem Empfinden sind das aktuell vor allem Facebook und WkW. Facebook überzeugt durch einen Top-Funktionsumfang und zahllose Möglichkeiten. Gerade den Newsticker auf der Startseite finde ich phantastisch - bei Studi musste man immer jeden Punkt einzeln nach Neuigkeiten durchklicken, hier hab ich alles auf einen Blick. Auch die Fotofunktion finde ich um Mengen besser in der Handhabung. Einen Gegenentwurf zur Funktionsvielfalt von Facebook liefert WkW. WkW ist so simpel gestrickt und aufs Wesentliche konzentriert, dass hier plötzlich auch ein ganz neuer Nutzerkreis mit angesprochen wird. Z.b. meine Eltern sind auch in Wkw, was aber auch wieder ganz neue Herausforderungen mit sich bringt. Ich muss überlegen, was ich einstelle und zulasse, damit es auch tauglich für eine Diskussion auf der nächsten Familienfeier ist. So, und zack haben wir gleich drei Social Networks, zwischen denen man sich hin und her bewegt und sich fragt: Wo lade ich denn meine Fotos nun hoch?

Zusammenfassend kann man bei diesem Thema echt sagen: Früher war alles besser. Studi war Standard und dort gabs die prallsten Gruppendiskussionen, die lustigsten Profilseiten und die besten Fotos. Und heute? Alles viel komplizierter...

Montag, 21. Januar 2008 23:14 Uhr

Müll!

Von Nikita ein Kommentar

Wieso gibt es eigentlich fast nur noch Feuerzeuge mit Kindersicherung zu kaufen, an denen ich mir jedesmal fast den Daumen abbreche???

Donnerstag, 15. November 2007 18:33 Uhr

Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung

Von Nikita 0 Kommentare

Bis zum 19. November (Poststempel) kann man sich der Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung noch anschließen. Also Arsch hochkriegen, 5 Minuten informieren und ab damit zum Briefkasten! Und warum das ganze so wichtig ist, könnt Ihr sehr gut hier nachlesen!

Donnerstag, 15. November 2007 16:17 Uhr

Cool me down, Baby!

Von Nikita 4 Kommentare

Er: Hallo.
Ich: Hallo.
Er: Wollte Kühlschrank bringen, letzten Freitag.
Ich: Und wieso haben Sie ihn dann nicht gebracht?
Er: Habe auf Handy versucht. Keiner da.
Ich: Handy? Ich war da! Die ganzen verdammten 7 Stunden, wie letzten Montag ausgemacht!
Er: Oooh.

[Stille]

Er: Sind Sie heute da?
Ich: Nein, ich bin in Stuttgart.
Er: Oooh.

[Stille]

Er: Wann sind Sie wieder da?
Ich: Mittwoch von 09:00 bis 11:00 Uhr.
Er: Schwierig. Ich kann es probieren.
Ich: Probieren Sie es!
Er: Okay, ciao.
Ich: Ciao.

So, dann ist er gestern also doch noch gekommen und zwar um 11:15 Uhr. Nach Androhung körperlicher Züchtigung konnte ich den Spediteur dann immerhin überzeugen, mir zu helfen den guten an seinen Bestimmungsort zu tragen. Ein Lichtblick!

Ich hoffe nur wirklich, dass ich nie wieder umziehen muss. Ich will das Teil nicht noch einmal tragen müssen! Niemals ^^

Freitag, 9. November 2007 17:40 Uhr

Ich warte!

Von Nikita 0 Kommentare

Zwischen 09:00 und 16:00 Uhr heute sollte er kommen. Mein Kühlschrank. Aber er kam nicht ;(

Da macht man extra einen Termin mit der Spedition aus, bekommt ein megapräzises Zeitfenster von 7 Stunden und bleibt den ganzen Tag zuhause. Und dann so etwas... ich krieg schlechte Laune! Spasten!

Dienstag, 30. Oktober 2007 10:03 Uhr

Vorbildliche Firmenpolitik

Von Nikita 0 Kommentare

Der Vinyl-Ausgabe des neuen "Blunders and Mistakes" Albums von The Robocop Kraus liegt ein Coupon zum kostenlosem MP3-Download des Albums bei. Das nenn ich vorbildlich und die großen Labels sollten sich hier mal ein gehöriges Stückchen abschneiden!

Normalerweise bleiben einem als Vinyl-Liebhaber der seine Musik auch auf einem iPod anhören möchte nur zwei Möglichkeiten. Entweder man kauft das Album doppelt (Vinyl und CD/MP3-Album) oder ich sag mal man besorgt es sich auf einem anderen Weg. Durch letzteres werden aber durch die aktuelle Gesetzeslage auch die Kunden kriminalisiert die das Album bereits erworben haben, was so natürlich nicht sein sollte.

Deshalb ein großes Lob von mir an ANTI für diese Firmenpolitik!

Montag, 22. Oktober 2007 20:13 Uhr

Wir müssen mal reden...

Von Nikita 5 Kommentare
Foto: <a href=http://flickr.com/photos/10538670@N00/ target=_blank>see.wolf</a>
Foto: see.wolf

Da ich nun ja schon seit einiger Zeit kein Fleisch mehr esse, hier ein erster Statusbericht. Die gute Nachricht zuerst, ja ich lebe noch und bin auch nicht hungrig ;)

Okay, Spaß beiseite. Eine absolut neue und interessante (weil nervige) Erfahrung für mich ist, dass ich mich auf einmal für mein Essen rechtfertigen muss bzw. sich die Nicht-Vegetarier ungefragt anfangen zu rechtfertigen.

Es ist ja nicht so, dass ich irgendjemanden unter die Nase halte, dass ich kein Fleisch esse. Mit entsprechender Beobachtungsgabe ist es dem ein oder anderen jedoch aufgefallen und sofort geht die Diskussion los:

  • Warum isst du kein Fleisch?
  • Wir essen ja auch ganz wenig Fleisch zu Hause.
  • Ich brauch mein Fleisch!
  • Ohne Fleisch kann ich nicht!
  • Nur ab und zu mal ein Schnitzel.
  • Und du wirst auch satt?
  • Igitt ein Pflanzefresser!
  • Ohne Fleisch würde die Menschheit verhungern.

Also lieber Missionar, dann komm mal ganz nah an den Monitor und lass Dir folgendes sagen: Mir ist es scheißegal, was Du isst und wie viel davon. Mich interessiert auch Deine Meinung nicht, was ich essen sollte und warum. Ich will beim essen auch nicht die moralischen/ethischen Hintergründe besprechen. Vor allem bist Du auch nicht die erste Schlaunase die dumme langweilige und ewig gleiche Sprüche klopft. Lass mich in Ruhe essen was ich möchte, denn diese Freiheit räume ich auch Dir ein!

Schön, dass wir das klären konnten ;)

Freitag, 15. Juni 2007 13:36 Uhr

Schämt euch!

Von Nikita ein Kommentar
Liebe Produzenten von Sat.1. Ich könnte kotzen und verweise auf Schlingensiefs Freakstars 3000. Habt ihr nichts daraus gelernt? Einfach nur noch pervers, wie Menschen die sich in einer Notlage befinden ausgeschlachtet werden.
Mittwoch, 16. Mai 2007 06:49 Uhr

G8 2007 in Heiligendamm

Von Nikita 0 Kommentare


Direkt Move Against G8

Wenn sich vom 6.-8. Juni 2007 die Führer der acht mächtigsten Industriestaaten hinter einer Festung in Heiligendamm verschanzen müssen und das den Steuerzahler geschätzte 90 Millionen Euro kostet, kann irgendetwas nicht stimmen mit unserer Demokratie! Große Reden schwingen oder mit dem Finger zeigen überlasse ich anderen. Informiert euch selbst und bildet euch eine Meinung.

Montag, 4. Dezember 2006 14:27 Uhr

Ein wenig mehr Information wäre gut!

Von Nikita 0 Kommentare

„Sehr geehrte Damen und Herren

durch einen Hacker Angriff auf unseren Shop-Server in der letzten Woche wurde an viele unserer registrierten Kunden Spam-Mails versendet. Als Absender dieser Mail wurde unsere E-Mail Adresse noreply@comtech.de verwendet. Der Betreff der Mail war "PC".

Wir möchten uns an dieser Stelle von diesen E-Mails distanzieren und uns recht herzlich für den entstandenen Ärger entschuldigen. Selbstverständlich geben wir keinerlei Daten an Dritte weiter.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.“

Gerade obige E-Mail bekommen. Bitte? Also, da hat jemand offensichtlich euren Shop-Server gehackt und E-Mail-Adressen von Kunden (wie mir) abgestaubt. Und was ist mit den anderen Daten wie Adresse, Telefon, Bankdaten, Passwort etc.? Die haben den Hacker wohl nicht interessiert? Welche Kunden sind betroffen? Alle?

Ich kann ja nur hoffen, dass Ihr euch an die Bestimmungen gehalten habt Kreditkartendaten nicht elektronisch abzuspeichern (Link hab ich grad nicht zur Hand, kann den aber gerne raussuchen), sonst werde ich richtig sauer! Die Spam-Mail ist mir doch egal (Spamfilter sei Dank!), was mich interessieren würde: Wie weit sind meine persönlichen Daten davon betroffen? Mann mann mann, Informationspolitik wie bei studiVZ!

Mittwoch, 22. November 2006 10:41 Uhr

Bericht über Hooligans während der WM 2006

Von Nikita 0 Kommentare

Dass auch Hooligans während der WM vor Ort waren, war irgendwie schon klar. Aber wirklich mitbekommen - in der Euphorie die hier herrschte - hat man davon in den Medien wenig bis gar nichts. Traurig, traurig ;(


(Direktdeppen)

Via: Tapirherde
Montag, 30. Oktober 2006 18:34 Uhr

Service ein Fremdwort?

Von Nikita 2 Kommentare

Ich möchte gerne von T-Mobile zu o2 wechseln. Da meine Vertragslaufzeit aber schon seit geraumer Zeit erfüllt ist, hätte mich jetzt interessiert wann ich genau meinen alten Vertrag kündigen muss, um das ganze übergangslos gestalten zu können (Stichworte: Automatische Verlängerung des Vertrages und Kündigungsfristen).

Eigentlich nicht schwierig (dachte ich mir zumindest), da werden die guten Damen und Herren im o2-Callcenter mir sicherlich schnell weiterhelfen können. Immerhin sollte es ja in Ihrem Interesse sein einen neuen potentiellen Kunden gut beraten zu können.

Aber weit gefehlt! Die pampigen Antworten auf meine Fragen gingen von „Überhaupt keine Ahnung“ bis zu „Das geht uns nichts an und interessiert uns auch überhaupt nicht was T-Mobile für Vertragslaufzeiten hat“. Auf meinen Hinweis, dass es doch auch für o2 ganz gut zu wissen wäre, was hier die Konkurrenz treibt um hier optimal beraten zu können, erntete ich nur ein „Schauen Sie halt in Ihren Vertragsunterlagen nach, da steht das drinnen“.

Schade, dass ich am Ende des Telefonats die Dame nicht bewerten durfte!

Samstag, 28. Oktober 2006 02:32 Uhr

Von Gaffern, Deppen einem Unfall und Schutzengeln

Von Nikita 6 Kommentare

Heute auf der A73 einen Unfall gehabt. Zum Glück ist niemandem etwas wirklich schlimmes passiert, anscheinend hatten heute alle Beteiligten einen persönlichen Schutzengel an Bord! Dafür sind mindestens vier Wagen nun ein Fall für den Schrottplatz (unter anderem auch meiner). Aber gestört hat das nun wirklich niemanden. Viel mehr hat man allen angemerkt, dass sie froh sind, dass es noch einmal glimpflich ausgegangen ist. Ein großes Lob auch an alle Helfer! Die Organisation und die Erste Hilfe für die Verletzten hat wirklich sehr gut funktioniert, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte! So sollte es immer sein!

Was mich wirklich genervt hat waren die ganzen Gaffer, als ob die nichts besseres zu tun hätten. Stehen rum und schauen blöde. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, die ergötzen sich am Leid anderer. Der Abschuss war aber der Typ der nach einer Stunde Totalsperrung der Autobahn wirklich bis zum Unfallort vorgelaufen ist und sich bei einem Polizisten aufgeregt hat, warum denn hier nichts weitergeht und die paar Autos könnte man doch mal schnell auf die Seite schieben. Echt, der soll mal klarkommen in seiner Egowelt - hier wurden Menschen verletzt - und lieber froh sein, dass er nicht beteiligt war. Ich für meinen Teil hätte heute lieber drei Stunden im Stau verbracht. Was mich auch sehr nachdenklich gestimmt hat, war dass es obwohl wir nur 5 Fahrminuten von Erlangen entfernt waren, es ca. 20 Minuten gedauert hat bis die Sanitäter am Unfallort eintrafen. Laut Aussage der Rettungskräfte war einfach kein Durchkommen, weil für viele die Rettungsgasse wohl eher ein Fremdwort ist, so dass sicherheitshalber auch noch ein Helikopter losgeschickt wurde. Hier sollte sich jeder mal an die eigene Nase fassen und überlegen, dass ein Stau (ohne Frage zumeist ein Ärgernis) auch manchmal einen ernsten Hintergrund haben kann und sich entsprechend für eine Rettungsgasse einordnen.

So, ich muss das nun erst einmal verdauen und freue mich, dass nur mein Auto kaputt ist…

Sonntag, 22. Oktober 2006 15:32 Uhr

Vom Suchen und finden des Traumjobs

Von Inga 0 Kommentare

Ich hab jetzt knapp 2 Monate Bewerbungsmarathon hinter mir. Viele Bewerbungen habe ich in dieser Zeit rausgeschickt; zu etlichen Vorstellungsgespräche oder zumindest Telefonate wurde ich gebeten. Dass man dabei einiges obskures, ärgerliches, wundersames erleben kann, brauche ich wahrscheinlich keinem Absolventen, der gerade selbiges durchmacht zu erzählen. Dennoch hier einige meiner interessantesten Begegnungen, damit ihr wisst: ihr seid nicht allein und es gibt sie einfach, die hyperkorrekten Personaler und die seltsamen, zerstreuten, man möchte manchmal fast sagen von jedwegen Wissen rund um Rekrutierungsgepflogenheiten freigesprochenen anderen ;)

Learning 1:
Zunächst hatte ich meinen Fokus auf die Werbebranche gelegt. Mit dem Wissen, dass man hier nicht sonderlich gut verdienen kann - zumindest nicht als Einsteiger - habe ich meine Gehaltsvorstellungen auf ein für mich gerade noch tragbares (man muss ja auch leben können) Minimum von 24.000 EUR heruntergeschraubt (ich weiß, auch dieser Betrag lässt bei manch einer Agentur noch große Augen entstehen). Doch mit dem Angebot einer in Nürnberg ansässigen Agentur hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. 12.000 EUR für eine Trainee Stelle im Projektmanagement mit 18 Monaten Laufzeit, bei guter Führung könnte man diese auf 12 Monate herunterarbeiten; die Frage nach den Arbeitszeit/-urlaubsbedingungen wurde mit einem „Das is doch unwichtig“ abgekanzelt - sorry Leute, aber dafür hab ich echt nicht studiert.

Man muss nicht alles machen und kann ein Angebot auch unter Mangel an Alternativen guten Gewissens ablehnen!

Learning 2:
Eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nach Leipzig nach bereits erfolgtem Telefoninterview. Die Initiative ging hierbei keineswegs von mir aus, sondern von dem ladenden Unternehmen. Bei der Bezahlung der Fahrtkosten (immerhin 100 EUR, was für mich als bald Studentin kein Pappenstil ist) zeigte man sich dann wenig entgegenkommend. Zwei Monate habe ich per Mail mit einem von der Personalabteilung abgestellten Werkstudenten(!) diskutiert, inwieweit ich nun berechtigt sei, Fahrtkosten in voller Höhe rückerstattet zu bekommen. Da kamen interessanteste Ausreden und Vorschläge, warum nicht der volle Betrag gezahlt werden könne, dass eine ICE Fahrt unverhältnismäßig sei (auf einer Strecke, die anders mit den Öffentlichen wohlgemerkt nicht zu bewältigen ist), dass man nur Fahrten mit Bahncard 50 bezahle, und so weiter und so weiter… Endlose Diskussionen bis ich letztlich doch das mit zustehende Geld wieder auf meinem Konto hatte.

Ihr habt IMMER das Recht auf Fahrtkostenerstattung in Höhe einer Bahnfahrt 2. Klasse. Ausnahmen gibt’s nur, wenn der Einladende Einschränkungen bereits in der Einladung zum Gespräch erwähnt. Ansonsten kann man auf sein Recht beharren, denn die Firmen haben´s hundert pro dicker als ihr.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus.

Wenn ich als Unternehmen nicht abgezockt werden will von Bewerbern, dann lasse ich mir ganz simpel immer die Originalbelege der Fahrt zusenden - so einfach ist das nämlich.

Learning 3:
Mit einer Berliner Agentur hatte ich ein Telefoninterview. Eine knappe halbe Stunde für eine Stelle, auf die ich mich initiativ beworben hatte - also nicht akut zu besetzen war -, die aber nach eigener Aussage für gute Leute jederzeit geschaffen werden könne. Geredet haben die Interviewer mehr als ich. Der für Runde zwei angesetzte Termin entpuppte sich nicht als Interview sondern lediglich als Jobzusage. Aber: keine feste Zusicherung des Jobs, lediglich ein unbestimmtes Vielleicht, sobald interne Umstrukturierungsprozesse abgeschlossen seien. Bis dahin könne man sich ja in einem Praktikum kennen lernen… keine persönliche Vorstellung, erstmal ein Praktikum - aha!

In der Agenturbranche kann es durchaus mal ein wenig anders laufen als erwartet.

Learning 4:
Aus eigener Initiative und auf eigene Kosten(!), denn die Agentur bezahlt in der Regel keine Fahrtkosten (haben ja alle kein Geld oder so), nach Berlin gefahren, um wenigstens das potentielle Arbeitsumfeld und die Kollegen mal anzuschauen (ich finde persönlichen Kontakt vor so einem Schritt doch sehr wichtig). Halbe Stunde vor dem Termin erhalte ich einen Anruf der Personalerin, meine Ansprechpartnerin habe einen anderen Termin und könne mich nicht treffen. Auch der ganze Nachmittag sei leider voll, man würde sich wieder bei mir melden.
Danke auch! Nein, kein Thema - ich fahr gern 400 Kilometer nach Berlin, gehe dekadent am Kuh´damm shoppen und fahr 400 Kilometer wieder zurück. Macht ja nix.

Danke, aber diese Art, mit Bewerbern umzugehen spiegelt wohl auch einen Teil Firmenpolitik wider und darauf kann ich dann auch verzichten (siehe 1: man muss sich nicht für alles hergeben) Gemeldet hat sich im Übrigen auch jetzt - vier Wochen nach diesem Debakel - keine Seele…

Soweit vom Suchen, bin gespannt, was noch so passiert, bis ich dann Teil II posten kann: Vom Finden des Traumjobs. Es bleibt also spannend! Wenn ihr auch etwas zum Thema obskure, amüsante, ärgerliche Rekrutierungsmethoden beitragen könnt - nur her damit ;)

Freitag, 6. Oktober 2006 15:34 Uhr

Neulich im Café…

Von Inga 0 Kommentare

… hab ich eine Unterhaltung zwischen einem jungen Typen (ca. 22), seiner Mum (hoff' ich zumindest) und der genötigten (weil der Kunde ja König ist) Kellnerin aufgeschnappt. Es ging ganz offensichtlich um die Frage des Beitritts der Türkei zur EU. Der junge Typ argumentierte dann O-Ton gegen diesen Schritt, weil „Naja, also klar sind das auch Menschen, aber die sind dann ja doch ziemlich anders als wir. Das is ja dann auch schon so Vorderer Orient und so…“

Alles klar, das sind also auch Menschen. Aha! Klasse Erkenntnis Junge. Und so ne prima Argumentationsgrundlage. Das solltest du vielleicht noch üben!

P.S.: Erinnerte mich irgendwie an die "Deutsche Geschichten" Rubrik in der Neon. Vielleicht schick ich es mal weiter…

Mittwoch, 27. September 2006 16:57 Uhr

Die Nazis haben den "Volksempfänger" wiederentdeckt!

Von Nikita ein Kommentar

Wie SpOn heute berichtet, will die NPD per YouTube ihre braune Propaganda unters junge Volk bringen! Zwei Videos in Tagesschau-Optik sind bereits auf YouTube zu sehen. Geplant ist eine wöchentliche Ausstrahlung.

Liebe Witzfiguren von der NPD, das wird niemals funktionieren weil Klein-Bloggerdorf schon aufpassen wird, dass Ihr uns nicht mit eurer braunen Scheiße unterwandert. Also geht zurück in den Sandkasten spielen!

UPDATE
YouTube hat reagiert. Die beiden Videos wurden gesperrt.

Willkürlich ausgewählte Tags: YouTube, NPD, Marcel Wöll, Braune Scheiße, Arschlöcher

Mittwoch, 20. September 2006 16:02 Uhr

Das Märchen von Buchstaben und Postleitzahlen

Von Nikita ein Kommentar

Gerade hat Inga mich gefragt ob man denn bei einer Postleitzahl nicht eigentlich ein großes D- voranstellt ;)

Antwort: NEIN !!!

Ich habe wirklich keine Ahnung, warum dieses Märchen von Buchstaben und Postleitzahlen sich nun schon seit ewigen Zeiten hält. Ein Grund könnte natürlich sein, dass viele von denjenigen die es eigentlich besser wissen sollten, d.h. Agenturen (Beispiele gibt es u.a. hier, hier, hier oder auch hier), falsch vorleben was eigentlich seit mehr als 13 Jahren völlig veraltet ist! Ich kann mir das eigentlich nur so erklären, dass ein Designer mal so etwas gesagt hat wie "Hey, irgendwas war da doch mal mit einem D vor der Postleitzahl, lasst uns das doch mal probieren. Aha, sieht gleich viel internationaler aus! So machen wir das!" ;)

Nun zu den harten Fakten! Ja, es gab tatsächlich mal eine Zeit in der man in Deutschland die Postleitzahl mit einem Präfix versehen hat. Ich zitiere kurz Wikipedia:

„1990 stand die Post vor dem Problem, dass im nun geeinten Deutschland zwei vierstellige Postleitzahlensysteme parallel existierten. Das führte dazu, dass im Postverkehr für eine Übergangszeit nach wie vor zwischen Ost- und Westdeutschland unterschieden werden musste. Vor jede Postleitzahl sollte im Verkehr mit dem jeweils anderen Verkehrsgebiet ein „O-“ für „Verkehrsgebiet Ost“ (z. B. O-2300 Stralsund) bzw. ein „W-“ für „Verkehrsgebiet West“ (z. B. W-2300 Kiel) gesetzt werden, um die Eindeutigkeit zu wahren. Innerhalb der jeweiligen Verkehrsgebiete war das Voranstellen nicht notwendig.“ … „Analog wurden Briefe von Ost nach West zeitweise mit einem O (0-), später mit D- vor der westdeutschen Postleitzahl gekennzeichnet.“

Das bedeutet bis zur Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen 1993 war es also sage und schreibe für ganze drei Jahre möglich der Postleitzahl einen Buchstaben voranzustellen. So, Klugscheißanfall beendet ;)

Donnerstag, 7. September 2006 08:39 Uhr

SpOn 7.0

Von Nikita 0 Kommentare

Seit heute präsentiert sich SpOn im neuen schicken Gewand. Zuerst war ich ein wenig irritiert und fand das Layout sehr ungewohnt, aber wenn man eine Seite mehrmals täglich ansurft, stellt sich wahrscheinlich ein gewisser Gewohnheiteffekt ein, den ich erst einmal kompensieren muss *g*

Auf den zweiten Blick, wirkt die Seite nun insgesamt aufgeräumter. Die Hauptnavigation ist in den Header gerutscht, alle "Gadgets" in die Marginalie rechs. Es wurden an vielen Stellen mit viel Liebe zum Detail neue Features integriert, die aber der Übersichtlichkeit nicht schaden. Interessant finde ich, dass weiterhin für eine Bildschirmauflösung von 800x600 optimiert wurde. Auf den ersten Blick, ist die Seite auch barrierefrei. Als CMS kommt weiterhin der Vignette StoryServer um Einsatz.

Im großen und ganzen finde ich den Relaunch ganz gelungen ;)

Dienstag, 22. August 2006 11:28 Uhr

Musikindustrie verklagt Konzertbesucher…

Von Nikita 0 Kommentare

… die sich nach dem Konzert noch an die Musik und den Text erinnern. *

Ich entwickel' langsam aber sicher eine nicht ganz ungehörige Portion Wut auf die so genannten Major-Labels. Neuester Streich ist die Abmahnung privater Anbietern von Noten, Songtexten und Gitarren Tabs im Internet.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle auf ein Projekt mit dem Namen "Wir haben bezahlt" verweisen. Hört endlich auf eure Kunden zu kriminalisieren!

* Satire-Warnung

Mittwoch, 2. August 2006 17:08 Uhr

Kriminelle Energie ²

Von Nikita ein Kommentar

Tony ruf mal den George an! Vielleicht hat er ja noch drei Plätze in Guantanamo Bay frei für diese drei Schwerverbrecher. *omg*

Donnerstag, 29. Juni 2006 21:42 Uhr

Harter Stoff - Fernsehspot gegen die kanadische Robbenjagd

Von Inga ein Kommentar

Habe gerade einen der schrecklichsten Aufklärungswerbefilme meines Lebens auf MTV gesehen. Völlig ohne Vorwarnung und unter Vortäuschung falscher Emotionen durch das Einspielen von Friede-Freude-Eierkuchen-Tanzmusik musste ich zugucken, wie kleinen Babyrobben mit dicken Holzknüppeln von skrupellosen Robbenjägern erschlagen wurden. Eine heikle Thematik und ich bin keineswegs dafür, dass tausende kleine unschuldige Robbentierchen abgeschlachtet werden, dennoch - auch auf die Gefahr hin, dass ich ignorant wirken könnte - finde ich diese Art der Kommunikation dann doch etwas arg heftig und würde gerne selbst entscheiden, ob ich mich an einem entspannten Feierabend mit solchen Bildern auseinandersetzen möchte…

Will man sich den Spot im Internet ansehen erhält man immerhin eine entsprechende Vorwarnung: „Achtung: Der Spot enthält Tötungszenen und ist für Kinder nicht geeignet.“ Zu Recht…

Samstag, 11. März 2006 21:14 Uhr

Good Bye, Too Cool

Von Nikita 0 Kommentare

Ein weiters Mal mußte ein Spaß-Projekt wegen übermäßiger Trollaktivität beendet werden. *tsts*

Wann sehen die Trolle endlich ein, dass das Web für alle(s) da ist und es jemandem wie Paul Armstrong nicht die Bohne interessiert wie toll sie den Internet Explorer finden.

Und ganz ehrlich, ich kann das ganze Gebashe nicht mehr höhren. Ich setze die meiner Meinung nach für meine Bedürfnisse beste Software ein und fertig.

Donnerstag, 7. Juli 2005 01:58 Uhr

Die Gedanken sind frei!

Von Nikita 0 Kommentare

Das schlimmste konnte noch einmal abgewendet werden, das EU-Parlament hat gegen Software-Patente gestimmt. Mir wäre es allerdings lieber gewesen wenn sich die Vorschläge von Michel Rocards doch noch durchgesetzt hätten. Mehr Infos dazu auf der Website des FFII und auf heise online.

Donnerstag, 30. Juni 2005 18:17 Uhr

Bundeswehr Big Band

Von Nikita 0 Kommentare

Oh mann, ungefähr 30m Luftlinie von mir hat sich die Bundeswehr Big Band niedergelassen und macht einen Höllenlärm! Wer bitte soll sich denn da noch konzentrieren können? Sinn der Veranstaltung scheint wohl zu sein, neue Kameraden zu rekrutieren? Effektiv sind das wohl aber eher mal wieder rausgeschmissene Steuergelder *tsts*

Wenn die den ganzen Abend so spielen wie Ihre Website aussieht, muss ich mir wohl noch schnell Ohropacks besorgen ;)

Samstag, 25. Juni 2005 23:12 Uhr

Beginn des Speicherabbildes

Von Nikita ein Kommentar
GeldCrash.jpg

Oh wie hab ich diese Fehlermeldung vermisst (Naja, nicht wirklich). Würde sagen auf den Geldautomaten bei der Dresdner Bank läuft noch Windows NT. Wird langsam Zeit für ein neues System, oder ;)