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Bin eben über einen Artikel im Usability-Blog auf den neuen Online-Shop von Mexx gestoßen und war doch recht erstaunt zu sehen, dass hier ein Relaunch stattgefunden hat, bei dem man sich doch stark vom gewohnten Shop-Design entfernt hat:

Alles in allem versucht man, sehr aufgeräumt daher zu kommen und den Nutzer mit wenigen dafür gezielt eingesetzten Inhalten anzusprechen. Es gibt keine gewöhnlichen Produktübersichten in Galerieform mehr, sondern man bedient sich einer horizontalen Navigation - einem Laufband. Ich persönlich finde das für ein komplettes Sortiment unübersichtlich und unkomfortabel, weil ich mir schwer tue, Produkte beim "Blättern" konkret anzusteuern. Dafür kommen die Filter dadurch ziemlich gut zur Geltung, die sich entgegen der üblichen Platzierung weder links noch oberhalb der Produkte befinden, sondern darunter.Der Rest der Seite ist aber ziemlich verschenkt, weil leer. Für "kleine" 1024er-Bildschirme ist das natürlich optimal, auf einem großen sieht´s dann doch eher verschwenderisch aus. Auch auf den Produktdetailseiten widersetzt man sich gelernten Konventionen und platziert rechts ein Bild, links den Text.

Die Startseite versteh ich ehrlich gesagt nicht ganz: da hab ich einen schönen großen Emo-Teaser und ein Laufband, das einen Querschnitt der Sortimente abbildet. Soweit so gut - und darunter?!? Was sind das für Produkte? Ich kann sie überhaupt nicht zuordnen und bin daher doch etwas verwirrt, wie es zu dieser zufälligen Auswahl kommt. Habe ich bereits Produkte angeschaut, rutschen zwischenrein auch noch meine Zuletzt gesehenen Artikel?!

Und sogar die klassiche Platzierung des Firmenlogos als "Back-to-Homepage"-Link wurde nach rechts oben verschoben anstatt links oben - eine Funktion, nach der ich erstmal ein bisschen suchen musste, denn sie tarnt sich als Headline des Warenkorbes.

Um auch was positives an Mexx zu lassen: schön finde ich, dass der Warenkorb nicht obern hägenbleibt, wenn ich scrolle, sondern mitwandert und damit immer sichtbar bleibt. Und auch der Checkout ist gelungen, wie er so komplett Step-by-Step mit einer einzigen Seite auskommt.

Mein Fazit: ich bin wenig angetan von dem neuen Shop. Wäre aber sehr interessiert daran, zu erfahren wie er performt und auf welcher Informatinsbasis man sich entschieden hat, alle gewohnten Regeln komplett über den Haufen zu werfen. Ich frage mich: wissen die was, was wir andern alle nicht wissen oder will man sich nur unbedingt von der Masse abheben und alles anders als die anderen machen?

Montag, 1. September 2008 22:16 Uhr

Haben die Schweden mich vergessen?

Von Inga 5 Kommentare
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Aaaaaaaaahhh!!! Der neue Ikea-Katalog ist da. Aber wieso in aller Welt hab ich noch keinen??? Die können mich doch nicht vergessen haben :(

Muss ich mich also noch weiter mit der Live-Stream-Kampagne "Warte bis September" (es is doch jetzt September!!!) über Wasser halten und zusehen, wie zumindest Nils nun anfängt, sich mit den neuen Ikea-Möbeln einzurichten - natürlich via Publikums-Voting, is klar...

Aber wann bekomm ich jetzt meinen Katalog?

Back @home aus meinem mehr als erholsamen Nordsee-Urlaub wollen wir doch mal sehen, was sich hier so getan hat.

  • Impressionen hat einen kleinen Relaunch gemacht, so informiert mich der Newsletter. Ganz schick, etwas jugendlicher, schöne Farben. Aber das hätte ich von einem meiner Lieblings-Kataloge auch nicht anders erwartet. Funktional dagegen hat sich auf den ersten Blick nix geändert. Es ist und bleibt eben doch eher ein Katalogversender. Und das machen sie ja auch eigentlich echt gut.
  • Was neu ist: eine Kooperation mit Hallhuber. So verkauft der Fashionhändler nun erstmalig seine Klamotten auch übers Netz. Die Auswahl ist allerdings zu Start ganz schön klein gehalten. So gibt´s zunächst knapp 40 Teile vor allem aus der Sommerkollektion, ein bisschen was auch schon für den Winter. Offensichtlich will man hier erstmal gucken, wie der Hase so läuft.
  • edelight hat mit dem Stylefinder ein Tool gelauncht, das basierend auf einer Bildersuche ähnliche Produkte zu einem ausgewählten Produkt anzeigt und so den Nutzer zum Shopping inspirieren soll. Das Thema finde ich super spannend. Bereits am Social Commerce Kongress gab es einen Beitrag von pixsta, einem weiteren Anbieter zum Thema Bildersuche, darüber. Eine schöne und tatsächlich auch inspirierende Spielerei, die sicher noch in einigen Onlineshop zum Einsatz kommen wird. Allerdings sollte man hier an der Nutzerfreundlichkeit noch etwas arbeiten.
  • und zu guter Letzt noch was zum Spielen - gefunden via Stylespion: der Ikea Name Generator. Dummerweise habe ich schon einen schwedischen Namen, was das Ganze für mich recht unspektakulär macht. Aber wie wäre es mit dem Bet KÖRNELLI oder der Kommode SFRYSTYANVIK ^^ Wie sagt man in der Ikea-Generation so schön: Kinder heißen, wie die Möbel auf denen sie gemacht wurden. Naja, jetzt wisst ihr Bescheid...
Mittwoch, 23. Juli 2008 20:47 Uhr

80er Trash reloaded

Von Inga 2 Kommentare

Kennt ihr noch die Hypercolour-Shirts? Als Kind stand ich da ja total drauf: Shirts, die die Farbe mit der Körpertemperatur gewechselt haben. Hand drauf drücken und schwup is die Stelle nicht mehr blau, sondern gelb. Das war ganz großes Kino! Und jetzt sehe ich bei American Apparel, dass die genau solche Shirts wieder verkaufen. Wie trashig is das denn? Und um zu demonstrieren, wies funktioniert, gibt es ein ebenso trashiges „Video“ dazu…

Mittwoch, 16. Juli 2008 18:32 Uhr

Quelle macht Live-Shopping

Von Inga 0 Kommentare
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Neben zahlreichen Startups, die derzeit in Sachen Live-Shopping – jeden Tag ein Produkt zu einem unschlagbaren Preis - aus dem Boden schießen, schließt sich jetzt auch Quelle an. Der Witz oder Charme an dem „Q des Tages“ besteht meiner Meinung nach vor allem darin, dass man die Seite nicht nur aus der Navigation heraus ansteuern kann, sondern auch über die „Q“-Taste der Tastatur. Das nenn ich mal ein kleines aber feines Feature.

Des Weiteren gibt es auf der Seite auch bereits eine Vorschau für alle Angebote der laufenden Woche. So schafft man schon mal Neugierde oder Vorfreude. Und die Erinnerungsfunktion erspart ein tägliches Wiederkehren, wenn man doch nur auf ein Produkt wartet. Denn wenn man auch weiß, was kommen wird, so bleibt doch spannend, wann.

Freitag, 11. Juli 2008 10:42 Uhr

neckermann launcht eigene Community

Von Inga ein Kommentar
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Nachdem es ja in Sachen Community, UGC und Web2.0 im Allgemeinen bei den klassischen Versandhändlern in der Regel eher langsam vorangeht, hat neckermann.de jetzt als erster eine Plattform gelauncht, die klassisches E-Shopping und Community vereint.

In der nLounge können User Profile anlegen, Fotos und Videos hochladen, Lieblingslisten (hier Lifestyle-Listen genannt) anlegen, sich untereinander austauschen… was man eben in Communities so macht.

Das besondere: als erster großer Versender bringt neckermann.de auch das Thema Shopping sinnvoll mit der Community zusammen. So werden neben den User Generated Videos auch alle Produktvideos des Unternehmens in der nLounge hochgeladen und mit den entsprechenden Produkten im Shop verlinkt. In der momentanen Version ist diese Funktion nur für neckermann.de-Mitarbeiter möglich, ich hoffe aber, dass es im Laufe einer Erweiterung der Community-Features auch bald für alle Nutzer die Möglichkeit geben wird, eigene Videos mit Produkten des Shops zu verknüpfen (Wink mit dem Zaunpfahl ^^).

Auch für einen steten Zustrom an Usern ist in jedem Fall gesorgt: so werden Aktionen, die bislang im Rahmen der ErlebnisWelt direkt auf neckermann.de gespielt wurden, zukünftig in die nLounge verlagert. Zum Start gibt es gleich den Model-Contest, bei dem sich nicht nur die Bewerberinnen selbst ein Profil anlegen müssen, um teilzunehmen, sondern natürlich auch nur gevotet werden kann, wenn man selbst Mitglied der nLounge ist. Schon allein damit sind die ersten Registrierungen gesichert und es kommt direkt etwas Schwung in die Community.

Nett ist auch die Möglichkeit, den eigenen Charakter nicht wie üblich (so Poesiealbummäßig) in eigenen Worten zu beschreiben, sondern einerseits kleine Bildchen auszuwählen, die für eine bestimmte Eigenschaft stehen, andererseits spielerisch Zufallssätze zu vervollständigen.

Alles in allem ein mutiger Ansatz zum Community-Building. Sicher gibt es noch das ein oder andere Verbesserungspotenzial und einige Fehler zu beheben, aber dafür gibt es ja den schönen Arbeitstitel „Beta“ und die Neckermänner arbeiten natürlich mit Feuereifer an der Optimierung der Plattform, so dass ich sicher bin, dass bald alles reibungslos läuft und es noch einige tolle Sachen mehr zu sehen gibt… - ohne jetzt Druck aufbauen zu wollen ;)

Für alle neugierigen hier nochmal der Direktlink: www.n-lounge.de

Freitag, 20. Juni 2008 18:04 Uhr

Produkt des Tages

Von Inga ein Kommentar
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Käuflich zu erwerben bei Conleys
Montag, 5. November 2007 20:53 Uhr

Kreative Shop-Kampagne mit Viral-Potenzial

Von Inga 0 Kommentare
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Ich glaube, ich habe einen neuen Lieblingsblog, weil Get Elastic immer ganz tolle Beispiele in Sachen E-Commerce aufstöbern. Imagini hatte ich bereits hier gefunden und jetzt das hier... Super virale Geschichte, zu deren Verbreitung ich mal wieder gerne beitrage. Nur die Tatsache, dass man gar nicht erst zum Shop kommt, wenn man die Adresse nicht weiterversendet, fand ich ein wenig "erzwungen". Wo ich doch sooo neugierig war, wie der dazugehörige SHop aussieht - der wiederum jetzt nicht sooo glänzt wie die virale Site.

Mittwoch, 31. Oktober 2007 22:17 Uhr

Weihnachts-Wunschzettel 2.0

Von Inga 2 Kommentare
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schöne kleine Web 2.0-ige Spielerei perfekt für kurz vor Weihnachten: auf imagini kann man sich individuelle Geschenkempfehlungen für sich selbst oder für Freunde zusammenbasteln und zwar auf Basis eines Fragenkatalogs, der anhand einer Art emotionalem Memory Interessen, Stimmungen und Vorlieben abfragt. Daraus wird dann eine individuelle Empfehlungsseite erstellt aus verschiedensten Produkten, die einem gefallen könnten. Sollte das dann nicht so ganz der Fall sein, kann man einzelne Artikel aus der Wunschliste raus schmeißen. Und wenn man dann die perfekte Liste beisammen hat, schickt man sie an Freunde und Verwandte in der Hoffnung dies Jahr Wiehnachten keine allzu bösen Überraschungen zu erleben...
Dienstag, 16. Oktober 2007 22:49 Uhr

Lieblingslisten auf Polyvore.com

Von Inga 7 Kommentare

Eigentlich hat schon jeder drüber geschrieben. Aber trotzdem hatte ich einfach mal Lust, selber rumzuspielen bei Polyvore.com. Da kann man so phantastische Listen zusammenstellen wie es auch schon Paulinepauline oder Netti getan haben. Schaut total schön aus, ist einfach zu bedienen und macht echt Spaß so als Feierabendbeschäftigung vor dem Fernseher ;)

Ich hab mich mal testweise für ein buntes Allerlei entscheiden:

Donnerstag, 11. Oktober 2007 23:38 Uhr

Frisch gebrüht - immer und überall

Von Inga 2 Kommentare
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Kaffeemaschine ToGo: die WMF 1 ist grade mal 20x20x13cm klein und kann genau ein Pad für eine Tasse feinsten und frischesten Kaffeegenuß aufbrühen. Gerade im Fernsehen gesehen und gleich mal gegoogelt, weil für cool befunden... sieht gut aus und erfüllt ihren Zweck seine Zielgruppe - den ab und zu mal Kaffee trinkenden stilbewussten Single-Menschen - zu erfreuen...
Freitag, 5. Oktober 2007 13:17 Uhr

Otto auf dem Weg ins Web 2.0: smatch.com gelauncht

Von Inga 3 Kommentare

Nachdem Relaunch der Otto-Seiten geht die Otto Group schon wieder in die Vollen und launchte dieser Tage smatch.com in der Closed Beta... Was smatch ist, was es kann und wie man es derzeit so findet kann man in Rezensionen bei paulinepauline, e-commerce-blog, Daniel Münster und Jochen Krisch ausführlich nachlesen.

Wie man zusammenfassend heraushören kann, ist smatch eine Preisvergleichs-/Produktsuchmaschine, die mit einer erstaunlichen Anzahl von verfügbaren Produkten aus verschiedenen Shops glänzt, die sich über die Grenzen eines reinen E-Commerce-Shops hinwegsetzt mit dem Ziel, dem Nutzer immer das günstigeste und für ihn passendste Produkt anzubieten - egal bei welchem Händler dieser das dann konsumiert.

Auch dabei natürlich die Social Network KOmponente, die Produktangebote ganz Profilspezifisch dem jeweiligen Nutzer darbietet. Der kann sein Profil (Lieblingsfarbe, Styile, etc.) hinterlegen, Listen anlegen, nicht aber in direkten Kontakt treten zu anderen Nutzern - ein Mängel in Sachen Social Networking, an dem sich offensichtlich besonders paulinepauline etwas stört ;)

Ansonsten sind die Feedbacks aber durchwegs ziemlich positiv und ich bin gespannt, das gute Stück dann auch mal zu Gesicht zu bekommen - nach meinen Urlaub ;)

Mittwoch, 8. August 2007 23:28 Uhr

Navigieren mal anders

Von Inga 0 Kommentare
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Es gibt schon hier und da ein paar echt innovative, mal ganz andere Ansätze zur Navigation. Zwei Beispiele sind mir heute unter die Augen bzw. wieder ins Gedächtnis gekommen:

1. d´strict: koreanische Agentur zeigt, wie man ohne Navigationsleisten horizontal oder vertikal oder im Contentbereich oder wo auch immer Nutzern doch mehr Infos zukommen lassen kann, als auf einer einzelnen Seite möglich. Sehr flashig das ganze und nicht sonerlich nutzerfreundlich…. aber eben chic

2. Browsegoods.com - quasi das GoogleEarth des Shopping: hier kann ich einfach in die Kategorien, die ich interessant finde, immer tiefer hinein fliegen ( oder eben navigieren), bis ich irgendwann beim einzelnen Schuh meiner Vorstellung lande. Schöne spielerische Anwendung - solange, bis ich mal im „Vorbeifliegen“ was streife, das ich cool finde, und es nun nie wieder finden kann. Und natürlich absolut nur dann handelbar, wenn ich eine schnelle und stabile Netzverbindung habe… ansonsten geht der ganze Spaß verdammt schnell in die Hose.

Freitag, 3. August 2007 18:19 Uhr

Schönes zum ans Shirt hängen

Von Inga 6 Kommentare
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und selbstgemacht… von smil. gefunden auf dawanda, der wunderbaren User Generated Selbstgemachtes Börse, auf der man garantiert tolle Sachen findet, die nich jeder hat - obwohl - just eine Woche nachdem ich dieses wunderbare Stück erworben hatte, schlag ich den Prinz auf und das gute Stück called „Don´t lose your heart“ springt mir auf der Must-Have-Shopping-Tipp-Seite entgegen. Egal… ich hatte es vorher!

Und ich LIEBE dieses Teil!

Donnerstag, 26. Juli 2007 18:00 Uhr

neckermann goes Web 2.0 - jetzt endlich mal!

Von Inga ein Kommentar
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neckermann hat den Absprung geschafft, der Stein rollt...

heute ist die erste Web 2.0-Applikation gelauncht. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen :/ aber auch mit kleinen Schritten kommt man zum Ziel und daher kann man ab heute das gesamte neckermann.de Sortiment auch mit Tags/Schlagworten versehen. Ein kleiner Schritt für die Nerds unter uns, aber immer noch ein großer für den Durchschnittskunden. Daher sind wir sehr gespannt, wie die Resonanz ist und was die Leute denn eigentlich so verschlagworten.

Parallel dazu hat die neckermann.de/Urlaubswelt ebenfalls einen ersten Schritt getan: hier kann der unentschlossene urlaubswillige Kunde seit ab sofort die Top 5 Hotels/Ferienhäuser einsehen, eine Tagcloud visualisiert die beliebtesten Urlaubsziele und ein wenig UGC ist auch dabei, denn Kunden, die eine Reise gebucht haben können ihren Buchungsgrund veröffentlichen und damit anderen die Entscheidung pro/contra einen Urlaubsort vielleicht etwas erleichtern.

Das klingt jetzt zunächste vielleicht etwas banal und von vorgestern, aber für einen traditionellen Katalogversender, wie neckermann es nun einmal ist, ist das schon ein heiden Erfolg und man freut sich drüber!

Mittwoch, 25. Juli 2007 00:27 Uhr

Schönes für zum an die Wand hängen

Von Inga 2 Kommentare
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Meine liebenswürdige und leider bald nicht mehr bei-mir-sein-werdende Mitbewohnerin hat mir heute in all ihrer Liebenswüridgkeit diesen coolen Kunstdruck von DJ-Girl von Steez geschenkt... den mochte ich in unserer alten Wohnung schon so gerne... DANKE, liebe Nicole!!!

P.S.: über den Künstler konnte ich jetzt leider nix finden. Seine Sachen find ich aber echt nice!

Dienstag, 24. Juli 2007 23:38 Uhr

h&m Shop - endlich online!

Von Inga 0 Kommentare
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Endlich isses soweit: h&m hat seinen online Shop eröffnet! zumindest für alle registrierten Newsletter Abonnenten oder wohl eher -innen!

Endlich kann man sich die Sachen, die es in fünf Läden einfach nicht mehr in der richtigen Größe gibt einfach online bestellen. Obwohl ich wohl schon weiterhin das h&m Shopping Feeling nicht missen möchte: CHaotische WÜhltische, laaaange Warteschlangen an der Umkleide, motzige Bedienungen in schrägen Outfits und pubertierende Kiddies auf der Suche nach Gecshmack ;) Mal ehrlich, das gehört schon dazu, oder?!

Den Shop im Allgemeinen finde ich nicht so supertoll. Sowohl Design als auch Shoppingkomfort trifft meine Erwartungen ganz und gar nicht. Ich hätte eigentlich auf etwas stylischeres und vor allem irgendwie 2.0-igeres getippt mit ein wenig Community und überhaupt. Stattdessen kommen die Schweden mit einem ziemlich einfachen Shop ohne besondere Features daher (es gibt noch nicht mal eine Suche), der auf mich nicht gerade den Eindruck macht als hätte man sich mächtig Mühe gegeben. Schade eigentlich... Vielleicht kommt ja auch noch was nach, aber soweit ich das grade sehe/einschätze, war´s das erstmal. Und das bei einer Zielgruppe, die doch so viel mehr gewohnt ist im Netz.

Mal sehen, ob schon der Name reicht, um die Kids auch im Netz zu beglücken ;) oder willl man etwa nur die Businessfrauen vor der realen h&m-Welt verschonen und lieber online bedienen?

Donnerstag, 21. Juni 2007 22:20 Uhr

Social Commerce auch im Universalhandel?

Von Inga 0 Kommentare

Was heißt Social Commerce eigentlich für den herkömmlichen Versandhandel bzw. für Universalversender wie neckermann, Otto oder Quelle? Um die ein oder andere Sichtwiese auf diese Frage zu bekommen, war ich am Dienstag bei Jochen Krischs Vortrags/Workshopreihe zum Thema Social Commerce.

Für uns als Universalversender stellt sich natürlich immer wieder die Frage, ob sich unser tägliches Business vereinen lässt mit Social Networking Elementen. Ob wir verschiedene Social Shopping Ansätze über den gesamten Online-Shop hinweg spielen können oder ob das tatsächlich für uns keine glaubwürdige Option ist, weil wir einfach viel zu sehr auf profitables Verkaufen ausgerichtet sind. Was ich aus Herrn Krischs Veranstaltung mitnehmen konnte war:

  • Social Shopping ist immer eher als Vermarktungsansatz zu verstehen denn als Verkaufsmodell. Shopping auf der einen Seite sollte doch klar getrennt sein von Networking, Empfehlungen oder Austausch auf der anderen Seite. Für uns als Universalversender hieße das, dass ein Social Network innerhalb des Online-Shops nicht denkbar ist, sondern eher auf einer separaten Plattform gespielt werden müsste. Denkbar ist dann aber durchaus eine Verlinkung/Verknüpfung der Social Network Site mit dem Online-Shop bzw. die verschiedenen Möglichkeiten neuartiger Verkaufskonzepte wie Live-Shopping (bsp. Woot!)
  • Social Shopping ist ein Nischenthema. Also auch hier wieder ein klares No-Go für den Universalversender. Soziale Elemente über den gesamten Shop hinweg in allen Produktkategorien zu etablieren, hält man gemeinhin für nicht Erfolg versprechend. Social Shopping bedeutet immer auch, Menschen mit gleichen Interessen zusammenzuführen und das geht nicht in einem universellen Sortiment von der schwarzen Socke über den Kuckucksuhr-Bausatz bis hin zur Gucci-Sonnenbrille. Also eher Sortimentsspezifisch kleine Netzwerke etablieren, in denen die User auch wirklich die Ansprechpartner finden, die sie suchen und mit den Leuten in Austausch treten können, mit denen sie ein gemeinsames Interesse haben.
  • Immer wichtigeres Thema wird die Kombination aus Präsentieren und Verdienen. Wo User früher eigene Produkte in eigenen Shops vermarkten konnten (vgl. Spreadshirt und Konsorten) so können sie heute nicht nur selbst designte/entwickelte sondern auch fremde Produkte in eigenen Shops verkaufen und an den Gewinnen partizipieren (bsp. Zlio). Diese Entwicklung ist auch oder gerade für uns Universalhändler durchaus eine Chance. Denn gerade neckermann.de hat als einziger in diesem Bereich bereits eine gute Lösung zum Thema gemeinsamer Warenkorb gefunden, so dass die User sich aus einer Vielzahl an Produkten (die freilich noch intensiven Long-Tail-orientierten Ausbaus bedürfen) eigene Spezial-/Expertenshops zusammenbauen können, bei denen die Käufer den einzigartigen Vorteil eines einmaligen Check-Out-Prozesses haben im Gegensatz zu den gängigen Verlinkungslösungen, die derzeit alle anderen Betreiber fahren.
  • Und auch das Thema Widgets wird noch ein großes und wichtiges werden für alle Shopbetreiber: Daten so aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen, dass die User sie auf externen Plattformen (Profilseiten wie myspace, Blogs oder Websites) unproblematisch einbinden können und dieses Instrument als einmaliges Marketing-Tool entsprechend nutzen.

Wo es also genau hingehen soll und welche Features, Tools und Möglichkeiten wir tatsächlich realisieren können, muss wirklich eingängig geprüft und bedacht werden - ein Grund, warum wir noch nicht den neckermann 2.0 Shop haben... aber wir arbeiten dran ;)

Während wir das tun, können sich gerade auch kleinere Händler beim BVDW einen guten Überblick über ihre Möglichkeiten verschaffen.

Donnerstag, 14. Juni 2007 21:02 Uhr

Und täglich grüßt das Social Network

Von Inga 3 Kommentare
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Langsam frag ich mich schon, wer denn all die momentan aus dem Boden sprießenden Social Shopping, Social Network, Social Whatever Plattformen denn befüllen soll… beinahe täglich sprießt ein neues Format aus dem Boden, wobei sich die einzelnen Anwendungen letztlich oft noch nicht einmal groß voneinander unterscheiden… ob nun edelight, askfirst (ACHTUNG: gaaaanz neu!!!), sosmart, xing, unddu, lokalisten, und wie sie nicht alle heißen.

Können tun sie alle irgendwie ziemlich das gleiche: Bei den Shopping Portalen kann man Produkte empfehlen, Produkte bewerten, Produkte taggen, Produkte suchen. Im Networking Bereich Freunde finden, Freunde suchen, Profil anlegen, Fotos hinterlegen, Chatten, sich in Foren austauschen... nix Neues im Großen und Ganzen. Und bei all dieser Gleichheit (die ganz speziellen Communities zu Spezialthemen mal ausgenommen, wobei auch in Nischenbereichen die Zahlen der Anbieter täglich steigen) frag ich mich dann doch: wer soll das alles befüllen? ist es nicht wahrscheinlich, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt schon meine Favourite-Community gefunden habe, wo auch alle meine Freunde, Bekannten, Personen-meines-Vertrauens drauf sind? Warum sollte das ganze Pack jetzt wechseln, nur weil Community A jetzt halt neuer ist als die olle Community B, die „schon“ seit vier Wochen gibt? Das würde ja bedeuten, dass ich mir den ganzen Aufwand von wegen Inhalte einpflegen, Daten hinterlegen, usw. wieder machen müsste… klar, die "Neuen" haben auch meist schnell hohe Mitgliederzahlen, aber das ist dann wohl doch eher das Second Life Prinzip: bestimmt 2/3 der registrierten User sind nur aus Neugier angemeldet, um die Sache mal auszuchecken und kommen dann sicher nie wieder (ich mach das ja nicht anders).

Und so beobachtet man gespannt, wo das wohl hinführen wird? Aber andererseits: das Netz is ja groß genug und wenn ich keinen Bock auf Plattform A hab, bleib ich eben bei B oder C. Zwingt mich ja keiner. Anmelden aber wird ich mich auch weiterhin bei den vermeintlich neuen und einzigartigen Communities dieser Welt, in der Hoffnung, dass doch mal wieder der große AHA-Effekt einsetzt…

Dienstag, 22. Mai 2007 18:00 Uhr

Ich shoppe, du shoppst ... Shopalizer!

Von Inga 0 Kommentare
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Shopalizer ist der neue Twitter-Dienst mit Schwerpunkt Shopping.

Hier kann ich mein gesamtes neu erstandenes Hab und Gut direkt der ganzen Welt offenbaren. Mehr aber auch nicht... nicht empfehlen oder irgendwie Geld damit machen, sondern eben einfach nur zeigen oder auch abspeichern (vielleicht zur privaten Kontrolle, wenn´s im Kleiderschrank dann doch irgendwann zu unübersichtlich wird? Ich meine, ich hab auch schon mal das ein oder andere paar Schuhe irgendwo im Schrank entdeckt, deren Existenz mir nicht mehr ganz so bewusst war)

Aber jetzt mal im Ernst: wofür nun soll Shopalizer denn nun gut sein, frag ich mich? (Nicht, dass man selbige Diskussion auch beispielsweise über Twitter führen könnte...) Okay, wenn ich nun der absolute Styler bin und regelmäßig alles, was ich so shoppe in mein Profil einpflege, dann könnte das ja schon ne Hilfe sein für Leute, die meinen Style kopieren wollen oder eben cool finden, was ich cool finde und dann auch gleich wissen, wo ich das herhabe. Aber darüber hinaus? Was macht man nu mit so einem Dienst?

…ohne Möglichkeiten, sich zu vernetzen - also kein Social Shopping Erlebnis
... ohne die Chance, wenigstens Geld zu verdienen - also auch kein monetärer Anreiz

Geht es nur darum, Leuten mit Langeweile kombiniert mit Selbstdarstellungsdrang - zeig mir, was du hast und ich sag dir, wer du bist – eie weitere Plattform zu bieten, auf der sie sich profilieren können? Oder erkenne ich in meiner Einfältigkeit nur wieder mal das Große Ganze hinter der Sache nicht?

Nun ja, eigentlich auch egal... wer nicht will, muss ja nicht mitmachen; und wer Bock drauf hat, der postet eben was das Zeug hält. Ich werde mich jedenfalls erstmal enthalten – und wenn mir jemand doch ein schlagendes Argument bieten kann, dann würde ich mich trotzdem überzeugen lassen da mitzumachen…

zuerst gesehen bei excitingcommerce