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Mittwoch, 29. November 2006 14:39 Uhr

Die Klassiker im Vorstellungsgespräch

Von Inga 0 Kommentare

Unten hab ich mal eine kleine Übersicht zusammengewürfelt, die mir bei der Vorbereitung auf meine Vorstellungsgespräche immer ganz hilfreich war. Denn mal ganz ehrlich: letztlich sind die meisten Fragen, die einem Personaler so stellen, keine wirklich große Überraschung bzw. sollten es nicht sein. Um dem verblüfften Gesichtsausdruck, etwa auf die Frage nach der schlimmsten Situation im Berufsalltag, vorzubeugen, kann ich den Betroffenen echt nur ans Herz legen, sich vor jedem Gespräch zu jeder der folgenden Fragen eine gute Antwort parat zu legen. Das ist schon mal die halbe Miete. Dann hat man nämlich genug Nerven und Gehirnschmalz übrig, um bei den wirklich relevanten Fragen, nämlich denen, bei denen es dann wirklich um den Job und Eure Qualifikation geht, ordentlich zu punkten.

Sonntag, 22. Oktober 2006 15:55 Uhr

Würdiger Abschluss eines wichtigen Lebensabschnitts

Von Inga 0 Kommentare

Endlich Diplom-Betriebswirt und noch gar keine gebührende Feierei?

Um diesen Tatbestand in allen Ehren zu beseitigen und weil die von der Fachhochschule angebotene Abschlussveranstaltung weder preislich noch programmlich in meine Vorstellung von Abschlussfeier passt, haben wir nun den gestrigen Abend auserkoren, uns selbst ein wenig zu feiern und angemessen zu verwöhnen.

Nach einem ganz wunderbaren und lobenswerten Tipp meiner ehemals Vorgesetzten Michaela ;) sind wir dazu ins Restaurant Bäckerhof in der Nürnberger Innenstadt gegangen.

Resümee: Ganz hervorragendes asiatisches Menü zu einem angemessenen Preis in sehr schöner Location. Zu Essen gab´s thailändisches in Form von Sate-Spießchen, Gemüsespießchen, Frühlingsrollen, Ente, Rindfleischsalat, Hühnchencurry, wunderbare Suppe mit Kokosmilch und Zitronengras (deren Name mir nun leider nicht mehr auf der Zunge liegt) und zum Abschluss das absolute Highlight: Kokosklebereis mit Mango - lecker! kann ich da nur sagen und diese Lokalität jedem empfehlen, der mal was feines für den Gaumen haben möchte.

Die Location an sich ist ein großes altes Haus mit schniekem Ballsaal im ersten Stock, der als Restaurant und Lounge genutzt wird, aber auch gemietet werden kann. Unten gibt’s dann noch mal Restaurant und eine separate Lounge sowie - auch wenn´s nicht erwartet wird - ein Tischkicker.

Vielleicht schickt der Henni auch noch ein paar Bilder von dem feinen Mahl, die ich dann an dieser Stelle noch einschiebe. Ansonsten einfach mal selbst ausprobieren.

Alles in allem ein absolut würdiger Abschluss eines absolut wichtigen Abschnittes meines noch so jungen Lebens...

Ach ja: großes Lob auch an das Servicepersonal. Sehr aufmerksam, sehr geduldig und sehr hilfsbereit - und wenn der Typ nicht unser Kellner gewesen wäre, hätte ich echt gedacht, der will mich abfüllen ;)

P.S.: Hab natürlich auch gleich brav einen Beitrag bei Qype dazu verfasst - man muss das Web 2.0 ja supporten ;)

Sonntag, 22. Oktober 2006 15:32 Uhr

Vom Suchen und finden des Traumjobs

Von Inga 0 Kommentare

Ich hab jetzt knapp 2 Monate Bewerbungsmarathon hinter mir. Viele Bewerbungen habe ich in dieser Zeit rausgeschickt; zu etlichen Vorstellungsgespräche oder zumindest Telefonate wurde ich gebeten. Dass man dabei einiges obskures, ärgerliches, wundersames erleben kann, brauche ich wahrscheinlich keinem Absolventen, der gerade selbiges durchmacht zu erzählen. Dennoch hier einige meiner interessantesten Begegnungen, damit ihr wisst: ihr seid nicht allein und es gibt sie einfach, die hyperkorrekten Personaler und die seltsamen, zerstreuten, man möchte manchmal fast sagen von jedwegen Wissen rund um Rekrutierungsgepflogenheiten freigesprochenen anderen ;)

Learning 1:
Zunächst hatte ich meinen Fokus auf die Werbebranche gelegt. Mit dem Wissen, dass man hier nicht sonderlich gut verdienen kann - zumindest nicht als Einsteiger - habe ich meine Gehaltsvorstellungen auf ein für mich gerade noch tragbares (man muss ja auch leben können) Minimum von 24.000 EUR heruntergeschraubt (ich weiß, auch dieser Betrag lässt bei manch einer Agentur noch große Augen entstehen). Doch mit dem Angebot einer in Nürnberg ansässigen Agentur hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. 12.000 EUR für eine Trainee Stelle im Projektmanagement mit 18 Monaten Laufzeit, bei guter Führung könnte man diese auf 12 Monate herunterarbeiten; die Frage nach den Arbeitszeit/-urlaubsbedingungen wurde mit einem „Das is doch unwichtig“ abgekanzelt - sorry Leute, aber dafür hab ich echt nicht studiert.

Man muss nicht alles machen und kann ein Angebot auch unter Mangel an Alternativen guten Gewissens ablehnen!

Learning 2:
Eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nach Leipzig nach bereits erfolgtem Telefoninterview. Die Initiative ging hierbei keineswegs von mir aus, sondern von dem ladenden Unternehmen. Bei der Bezahlung der Fahrtkosten (immerhin 100 EUR, was für mich als bald Studentin kein Pappenstil ist) zeigte man sich dann wenig entgegenkommend. Zwei Monate habe ich per Mail mit einem von der Personalabteilung abgestellten Werkstudenten(!) diskutiert, inwieweit ich nun berechtigt sei, Fahrtkosten in voller Höhe rückerstattet zu bekommen. Da kamen interessanteste Ausreden und Vorschläge, warum nicht der volle Betrag gezahlt werden könne, dass eine ICE Fahrt unverhältnismäßig sei (auf einer Strecke, die anders mit den Öffentlichen wohlgemerkt nicht zu bewältigen ist), dass man nur Fahrten mit Bahncard 50 bezahle, und so weiter und so weiter… Endlose Diskussionen bis ich letztlich doch das mit zustehende Geld wieder auf meinem Konto hatte.

Ihr habt IMMER das Recht auf Fahrtkostenerstattung in Höhe einer Bahnfahrt 2. Klasse. Ausnahmen gibt’s nur, wenn der Einladende Einschränkungen bereits in der Einladung zum Gespräch erwähnt. Ansonsten kann man auf sein Recht beharren, denn die Firmen haben´s hundert pro dicker als ihr.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus.

Wenn ich als Unternehmen nicht abgezockt werden will von Bewerbern, dann lasse ich mir ganz simpel immer die Originalbelege der Fahrt zusenden - so einfach ist das nämlich.

Learning 3:
Mit einer Berliner Agentur hatte ich ein Telefoninterview. Eine knappe halbe Stunde für eine Stelle, auf die ich mich initiativ beworben hatte - also nicht akut zu besetzen war -, die aber nach eigener Aussage für gute Leute jederzeit geschaffen werden könne. Geredet haben die Interviewer mehr als ich. Der für Runde zwei angesetzte Termin entpuppte sich nicht als Interview sondern lediglich als Jobzusage. Aber: keine feste Zusicherung des Jobs, lediglich ein unbestimmtes Vielleicht, sobald interne Umstrukturierungsprozesse abgeschlossen seien. Bis dahin könne man sich ja in einem Praktikum kennen lernen… keine persönliche Vorstellung, erstmal ein Praktikum - aha!

In der Agenturbranche kann es durchaus mal ein wenig anders laufen als erwartet.

Learning 4:
Aus eigener Initiative und auf eigene Kosten(!), denn die Agentur bezahlt in der Regel keine Fahrtkosten (haben ja alle kein Geld oder so), nach Berlin gefahren, um wenigstens das potentielle Arbeitsumfeld und die Kollegen mal anzuschauen (ich finde persönlichen Kontakt vor so einem Schritt doch sehr wichtig). Halbe Stunde vor dem Termin erhalte ich einen Anruf der Personalerin, meine Ansprechpartnerin habe einen anderen Termin und könne mich nicht treffen. Auch der ganze Nachmittag sei leider voll, man würde sich wieder bei mir melden.
Danke auch! Nein, kein Thema - ich fahr gern 400 Kilometer nach Berlin, gehe dekadent am Kuh´damm shoppen und fahr 400 Kilometer wieder zurück. Macht ja nix.

Danke, aber diese Art, mit Bewerbern umzugehen spiegelt wohl auch einen Teil Firmenpolitik wider und darauf kann ich dann auch verzichten (siehe 1: man muss sich nicht für alles hergeben) Gemeldet hat sich im Übrigen auch jetzt - vier Wochen nach diesem Debakel - keine Seele…

Soweit vom Suchen, bin gespannt, was noch so passiert, bis ich dann Teil II posten kann: Vom Finden des Traumjobs. Es bleibt also spannend! Wenn ihr auch etwas zum Thema obskure, amüsante, ärgerliche Rekrutierungsmethoden beitragen könnt - nur her damit ;)

Donnerstag, 5. Oktober 2006 14:14 Uhr

Endlich online - meine Diplomarbeit

Von Inga 0 Kommentare

Die Zeit des langen Wartens ist vorbei!

Nachdem ich bereits zahlreiche Mails bekommen habe, wann denn nun endlich meine Diplomarbeit im Netz stünde und ich den Kampf gegen Creative Commons nach langem Hin und Her mit ein paar Kniffen (Dank hier mal wieder an Nikita, meinen allzeit bereiten Computersupport ;) gewonnen habe, steht mein „Lebenswerk“ nun hier zum Download zur Verfügung.

Aber worum ging´s eigentlich nochmal?

Um eine kritische Betrachtung des Open Source Marketing Konzeptes

Ziel meiner Arbeit war vor allem, das Thema Open Source Marketing auch für den Laien verständlich zu beleuchten:

  • Was ist OSM?
  • Warum kommt es zu dieser Bewegung und warum funktioniert sie?
  • Wie kann ich OSM in den Bereichen des klassischen Marketing einsetzen?
  • Welche Instrumente gibt es, um OSM umzusetzen?
  • Welche Vorteile, aber auch Nachteile können sich aus einem OSM-Konzept ergeben?
  • Und last but not least: Worauf muss man achten, bei der Konzeption eines OSM Projektes?

Nun aber alle Interessierten viel Spaß bei der Lektüre - Feedback ist natürlich jederzeit gerne willkommen ;)

Montag, 17. Juli 2006 19:51 Uhr

Call me Diplom-Betriebswirtin (FH)

Von Inga 2 Kommentare

Nun ist es also soweit. Nach langen Stunden, Tagen, Wochen des Wartens, nach einem mysteriös beunruhigenden Telefonat mit meinem Professor, in welchem er mir - Ernst oder Spaß (???) - unterstellte, irgendwo irgendwas abgeschrieben zu haben, nach haufenweise Ablenkung durch die Fußball-WM und nachdem ich teilweise das Ausstehen meiner Diplomarbeitsnote schon ganz und gar verdrängt hatte, lag Freitag halbversteckt unter meinem Notebook ein kleiner unschuldiger Brief meiner FH mit dem Bescheid, das meine Noten vorliegen, mein Diplom auf Abholung wartet.

Also gleich ins Auto gesetzt, nach Nürnberg gefahren, das lang ersehnte und jetzt leider auch mein Studium beendende Diplom abgeholt. Wieder mal leider ebenso unspektakulär, wie die Abgabe der Diplomarbeit, aber die zuständige Dame im Studienbüro hat sich wenigstens um ein wenig Nettigkeit und Feierlichkeit bemüht.

Nun bin ich also offiziell studierte Betriebswirtin. Jetzt geht der Ernst des Lebens los - bald - wenn ich den Bewerbungsmarathon hinter mich gebracht und hoffentlich meinen Traumjob oder zumindest einen seiner Verwandten in der Tasche habe.

Bis dahin heißt es erstmal Praktikum weitermachen, den wunderbaren Sommer genießen, diesen Blog ein wenig mehr pflegen, viele, viele Bewerbungen verfassen und sich noch mehr Gedanken über Wünsche und Träume für die Zukunft machen, naja, und vielleicht noch ein bisschen Feiern solange es noch möglich ist ;-)

Ach ja, die Diplomarbeit kommt natürlich demnächst ganz exklusiv zum Download auf dieses Blog.

Montag, 12. Juni 2006 21:10 Uhr

Was macht eigentlich meine Diplomarbeit?

Von Inga 6 Kommentare

Die befindet sich gerade in Korrektur. Nachdem ich sie nun vor gut drei Wochen ENDLICH abgegeben habe, warte ich sehnsüchtig auf die Ergebnisse und damit auch auf mein finales Diplom... ich denke in all einer Neugier werde ich meinen Prof wohl nächste Woche mal anrufen müssen. Fragen wie lang´s etwa dauert kann man ja mal.

Auf jeden Fall müssen sich auch alle anderen interessierten Leser noch so lange gedulden, bis sie mein Werk mal in die Hände kriegen. Aber ich bin in jedem Falle schon sehr gspannt, was auf diesem Wege an Rückmeldungen kommen werden...

man kann nur abwarten...

Dienstag, 4. April 2006 22:05 Uhr

Endspurt

Von Inga 2 Kommentare

Gerade das letzte Kapitel fertig geschrieben. Jetzt noch einen passablen Schluss und eine spritzige Einleitung gezaubert - und dann… bin schon ganz nervös bei dem Gedanken, dass ich bald fertig bin.

… dann sind Wochenenden wieder Wochenenden

… Feierabend ist wieder Feierabend

… meine Wohnung sieht mal wieder einen feuchten Lappen

… mein shoppingwütiges Ego kann sich mal wieder ohne schlechtes Gewissen austoben

… selbiges gilt für mein partywütiges Ego ;-)

… bald…

Samstag, 25. Februar 2006 10:07 Uhr

Dank an die Prüfungskommission!

Von Inga ein Kommentar

Wow, da fällt mir doch ein Stein vom Herzen…

Nachdem die Zeit jetzt doch etwas knapp wurde, habe ich heute endlich - nach einer Woche bangen - das Okay für meine Diplomarbeitsverlängerung bekommen. Super, zwei Monate mehr für weitere Recherchen, Gespräche und und und… naja, und damit ist auch ein Karnevalswochenende drin - ohne schlechtes Gewissen.

Alaaf!!! Auf nach Kölle…

Dienstag, 7. Februar 2006 22:17 Uhr

Out of Order

Von Inga 0 Kommentare

Wow, ein ganzes Weilchen ist mittlerweile vergangen, während dessen ich hier keinen Beitrag mehr eingestellt habe. Das hat jetzt ein Ende!

Meine letzten Klausuren - ja, die allerletzten meines Studiums soweit alles hingehauen hat *schluchz* - haben mich die vergangenen Wochen sehr in Anspruch genommen. Und einmal mehr habe ich an unserem Bildungssystem gezweifelt bei dem Versuch, 290 Powerpointfolien in mein Hirn zu prügeln, um dieses Wissen (von zweifelhaftem langfristigem Bestand) in der Klausur unter Zeitdruck und Nervosität möglichst 1:1 zu Papier zu bringen. Ich habe vor kurzem ein neues Wort für diese Art der "Wissensvermittlung" gelernt: Bildungsbulimie. Das trifft es wohl am ehesten, was von uns in acht Semestern abverlangt wird. Leider geht es in den meisten Vorlesungen nicht etwa darum, Wissen - gar noch am praktischen Beispiel - zu vermiteln und später anwenden zu können, sondern vielmehr ist der König, der mit einem fabelhaften und leistungsfähigen Kurzzeitgedächnis gesegnet ist, welches er kurz vor Bedarf mit viel Informationen füttern und während der Klausur entleeren kann. DANKE - ich gehörte glücklicherweise zu dieser Sorte Lerntypus... andere haben es da wohl wesentlich schwieriger.

So, das musste jetzt mal gesagt werden!

Ansonsten werde ich mich nun wieder mit voller Power und hoffentlich steigender Motivation meiner Diplomarbeit widmen und auch wieder brav regelmäßig Ergebnisse und Gedanken hier posten…

Sonntag, 18. Dezember 2005 18:29 Uhr

And how about your English?

Von Inga 0 Kommentare

Der TOEIC - Test of English for International Communication - bewertet anhand eines 2-stündigen Multiple-Choice-Fragebogens die Fähigkeit des non-native Speakers zum Umgang mit der englischen Sprache.

Bewertet wird zum einen das Hörverständnis anhand authentischer Dialoge und Bildbeschreibungen (100 Fragen), sowie Text-/Leseverständnis und Grammatik (ebenfalls 100 Fragen). Anhand eines Interpretationsbogens lässt sich am Ende das Sprachvermögen der Testperson einstufen sowie die Tätigkeiten, die er im Beruf mit seinen Skills ausführen kann.

Das TOEIC-Zertifikat ist eine internationale Anerkennung der Sprachkompetenzen und besonders interessant für alle, die vorhaben, sich im Ausland oder bei großen Konzernen zu bewerben.

Hier gibt es eine kostenlose Testsimulation. Wer also neugierig ist und wissen möchte wie es um sein Englisch steht - einfach schnell registrieren und sich 2 Stunden Zeit nehmen.

Der original Test kann dann allerdings ausschließlich in den TOEIC-Testzentren zu festen Terminen abgelegt werden und kostet 120.- EUR (Studenten zahlen nur 90.-). An der FH Nürnberg kann man vorweg über das Language Center noch einen Preparations Course besuchen - sehr empfehlenswert, da es hier viele Tipps zur Vorgehensweise gibt und mal ehrlich: alleine zu Hause tut man ja doch nichts!

Ich stelle mich übermorgen der Herausforderung. Daumen drücken!

Sonntag, 11. Dezember 2005 23:43 Uhr

Redetraining auf die unterhaltsame Art

Von Inga 0 Kommentare

Im aktuellen Heft der karriere habe ich heute einen interessanten Artikel zum Thema Rhetorik Training gelesen: Die Toastmasters sind eine unabhängige Bildungseinrichtung, die 1924 in den USA gegründet wurde. Der Club zählt heute mehr als 180.000 Mitglieder weltweit (es gibt sogar je einen in Erlangen und Nürnberg - leider English only).

Ziel des Verbundes ist es, rhetorische Fähigkeiten in ungezwungener Atmosphäre zu trainieren und Ängste durch viel Üben vor Gleichgesinnten abzubauen. Die Treffen finden in der Regel 14-tägig statt, geübt wird hauptsächlich in Deutsch oder Englisch. Zum Aufwärmen steht meist eine Stegreif-Improvisation auf dem Programm nach dem Motto: "Ich beginne eine Geschichte und du erzählst sie spontan zu Ende...", anschließend folgen Vorträge der Redner des Abends. Dabei geht es weniger um interessante Inhalte an sich als um Aufbereitung und die Überwindung von Angstgefühl und Panik; Fortgeschrittene arbeiten an Gestik, Mimik und Modulation. Aufgabe des Publikums ist es, Feedback zu geben, aber positives, um den Redner zu motivieren. Nach zehn Vorträgen mit unterschiedlichen Aufgaben und Schwierigkeitsgraden erhalten die Redner den Titel "Competent Toastmasters" und können danach weiter aufsteigen zum "Advanced Toatmaster" in bronze, silber und gold. Darüber hinaus gibt es für besonders Ehrgeizige die Möglichkeit sich auf der internationalen Frühjahrskonferenz in Köln mit Rednern aus 15 Mitgliedsländern zu messen.

Für ca. 30-45 Euro Mitgliedbeitrag pro Halbjahr kann hier jeder mitmachen vom Student über den Selbstständigen bis zum Manager. Eine einmalige Chance seine Fähigkeiten zu trainieren ohne dabei den Kopf zu verlieren. Natürlich kann man auch erstmal zum "Schnuppern" kommen.

Besonders nützlich natürlich auch in Sachen Eigenwerbung u.a. bei der Jobsuche. Ich werd mal drüber nachdenken!

Dienstag, 6. Dezember 2005 21:56 Uhr

3, 2, 1 und los!

Von Inga 0 Kommentare

So, nun ist der Startschuss endgültig gefallen. Ich habe heute meine Kräfte mobilisiert und meine guten Vorsätze in die Tat umgesetzt: die ersten drei - jawohl DREI - Seiten sind geschrieben. Wow, der Anfang ist gemacht. Also nicht gerade der Anfang. Ich habe eher so in der Mitte angefangen. Ob das nun besser ist oder nicht… ich weiß nicht so recht, wird sich dann rausstellen. Hauptsache angefangen. Und da die Einleitung neben dem Schluss ja der schwierigste Part von allem ist, hebe ich mir das mal für später auf.

Ich kann nur schon mal jedem, der auch mal eine größere Arbeit vor sich hat, empfehlen, die ganzen Formatierungsgeschichten in Word schon mal vorab zu machen - und da kann man ne Menge machen, was einem die Arbeit erleichtert. Soviel hab ich auch schon gelernt!

Sonntag, 4. Dezember 2005 22:01 Uhr

Und wieder nichts zu Papier gebracht

Von Inga 0 Kommentare

Heute sollte eigentlich der große Tag sein, an dem ich die ersten Sätze meiner Diplomarbeit schreiben sollte. Ich hatte es mir ganz fest vorgenommen. Endlich aufhören mit recherchieren; nicht mehr den ganzen Tag "nur" lesen; endlich produktiv werden. Wie man sich schon denken kann, hat es leider nicht geklappt. Wieder ein ganzer Tag, an dem ich an zahlreichen, endlosen Artikeln hängen geblieben bin. Immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, weiteren Infos und Quellen. Mein Literaturverzeichnis kann derzeit bereits ganze drei DIN A4 Seiten füllen - erstaunlich in Anbetracht der Tatsache, dass ich zu Beginn davon ausging ein Riesenproblem damit zu bekommen überhaupt Literatur ausfindig zu machen.

Allerdings wird es langsam echt mal Zeit, dass ich mit dem Schreiben beginne. Die Zeit drängt und wenn man mal was in dem leeren Dokument stehen hat, hat man doch gleich ein besseres Gefühl tatsächlich was getan zu habe. Dann eben morgen…

Donnerstag, 1. Dezember 2005 21:09 Uhr

Open Source Marketing - ein erster Gliederungsversuch

Von Inga 0 Kommentare

Um das Thema in seinem vollen Umfang zu erschließen und generell auch einen Überblick zu behalten, steht am Anfang einer jeden wissenschaftlichen Arbeit natürlich zunächst mal das Erarbeiten einer sinnvollen Gliederung. Man hat mir gesagt, dass dieses Unterfangen i.d.R. das längste an der ganzen Arbeit ist (also natürlich im Verhältnis zum Umfang). Das kann ich so nicht bestätigen: Meine Gliederung stand grob in zwei Tagen und in der derzeitigen Form dann noch mal nach wenigen Stunden. Natürlich wird sich hier noch das ein oder andere ändern: Überschriften umformulieren, Punkte tauschen streichen ergänzen - das wird sich mit der Zeit entwickeln. Aber das Gerüst steht schon mal und ist die Basis meiner bisherigen Recherchearbeiten.

Sehr weitergeholfen bei der Strukturierung hat mir hier ein Artikel von Sascha Langner (Internet Marketing Magazin - marke-x) mit dem viel versprechenden Titel: Open Source Marketing - ein schlafender Riese erwacht (Teil I und II).

Hier wird anschaulich die Thematik des OSM umrissen: Hintergründe, Erfolgsregeln, Ideen sowie Vorteile und Kritik an dem neuen Konzept. Als Paradebeispiel gilt hier wie auch an zahlreichen anderen Stellen im Netz Musterknabe Mozilla Firefox. Aber auch Beispiele aus dem klassischen Konsumgüterbereich werden genannt wie etwa die Burger King Kampagne oder die virale Marketingkampagne der Marke k-ffee.

Alles in allem ein gelungener Überblick zum sanften Einstieg ins Thema.

Ein kurzer Abriss…

Auf der langen Suche nach einem Thema für meine Diplomarbeit habe ich mich nach tiefgründigen Überlegungen endlich für ein wirklich spannendes (und wie ich finde wunderbar gut klingendes) Thema (Danke an Martin für diesen Tipp - mal sehen, ob ich immer noch so positiv denke, wenn ich erstmal wirklich schreibe) entschieden:

OPEN SOURCE MARKETING - Analyse und kritische Betrachtung eines neuartigen Marketing-Konzeptes

Diese Thematik ist zwar noch relativ neu - zumindest für alle, die sich nicht so tief greifend mit dem Internet und damit einhergehenden Technologien und neuen Möglichkeiten beschäftigen - aber gerade dieses Argument sprach auch schwer dafür, dass ich mich im Rahmen meiner Abschlussarbeit mit dieser neuen Marketing-Konzeption beschäftigen wollte.

Guten Mutes habe ich also meine Diplomarbeit am 20. Oktober angemeldet und stecke jetzt quasi mitten in den Recherche-Arbeiten (Abgabetermin: 20. März!). Das wiederum bedeutet derzeit viel Surfen im Netz, endloses Hamstern von Büchern aus zahlreichen Bibliotheken (von denen die wenigsten wohl wirklich sinnvoll sind, aber viele Bücher machen ein besseres Gewissen) und ein permanent schlechtes Gewissen, wenn man mal nicht neuen Lesestoff verarbeitet - that's life!

Und hier kommt jetzt auch dieser Blog ins Spiel: Da es wie gesagt noch ein recht junges Thema ist, und das Internet ja bekanntlich immer wieder endlos weitergeht und ein Link dem nächsten folgt und man sich superschnell verlieren kann und weil es noch nicht so viele validen Quellen gibt und weil ich viele Beispiele brauche und… , hoffe ich auf diesem Wege auf etwas Unterstützung und produktiven Meinungsaustausch, der mir bei meiner Arbeit weiterhilft… und natürlich werde ich über meine laufenden Fortschritte berichten (vielleicht ist das für mich Motivation und Antrieb zugleich).