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Donnerstag, 26. Februar 2009 17:10 Uhr

INTERNET STEALING

Von Nikita 2 Kommentare
StealingInternet.jpg
Via: tom's blog
Donnerstag, 18. Dezember 2008 15:50 Uhr

Twitter around the world

Von Daniel 0 Kommentare
Tweets von überall auf dem Globus
Tweets von überall auf dem Globus

Ich hab einen neuen Screensaver. Und zwar den von Twittearth. Was passiert da? Naja, der liest von twitter aktuell eingehende Nachrichten, schickt die in nen Geocoder und zeigt die auf einer 3D-Erdkugel an. Alle 10 Sekunden blinkt irgendwo auf dem Globus eine neue Nachricht auf, die Kugel dreht sich entsprechend und zeigt das Popup. Man muss übrigens nicht den Screensafer installieren - die gleiche Anwendung läuft auch auf der Seite direkt im Browser ab.

Okay, okay... der Mehrwert der Anwendung ist eher begrenzt. Aber es ist schon lustig zu sehen, wo auf der Welt gerade jemand eine kleine Notiz abschickt. Z.b. in Shanghai ne Bubble mit lauter kantonesischen Schriftzeichen, jemand aus Carlifornia, der gerade PINK hört oder eine Nachricht aus Rumänen, die ich auf Grund sprachlicher Barrieren einfach nicht verstehe. So, un nun starre ich weiter auf den Globus - vielleicht blinkt ja gleich über Thailand ein Lebenszeichen auf...

Donnerstag, 11. Dezember 2008 11:07 Uhr

Social Networks Dickicht

Von Daniel 0 Kommentare
StudiVz, Facebook und WkW: Die Verwirrung ist komplett!
StudiVz, Facebook und WkW: Die Verwirrung ist komplett!

Letztes Jahr war alles noch easy: Die Fotos von der gestern Nacht finde ich im StudiVz. Dann wird erst mal lustig loskommentiert und auf die Profile der abgebildeten Personen verlinkt. Und auf einmal ging es los: Erst war Studi/MeinVz böse (ui, neue Datenschutzbedingungen) und dann sogar noch gefährlich (uiui, die Personaler gucken da ganz genau). Und schnell konnte man den Anonymisierungstrend beobachten - die Leute fingen an, ihre Profilseiten für Besucher zu sperren, aus dubiosen Spaßgruppen auszutreten, ihren Namen unkenntlich abzukürzen und neue Fotoverlinkungen zu verbieten.

Wenn ich heute auf "meine Freunde" klicke, geht teilweise das Rätzelraten los: Wer war nochmal Stefan S. oder Mark 0.? Und warum haben die als Avatar nicht mehr ein Foto von sich selbst? Erst über die gemeinsamen Freunde gelingt es, die Person wieder einzusortieren. Und zu allem Überdruss ist StudiVz in meinen Augen auch technisch immer schlechter geworden. Oder macht dieses komische AJAX-Fotoalbum bei Studi jemandem Spaß in der Bedienung?

Aber was ist gleichzeitig noch passiert? Auf einmal verteilen sich die User im Netz auch noch auf andere Networks. Nach meinem Empfinden sind das aktuell vor allem Facebook und WkW. Facebook überzeugt durch einen Top-Funktionsumfang und zahllose Möglichkeiten. Gerade den Newsticker auf der Startseite finde ich phantastisch - bei Studi musste man immer jeden Punkt einzeln nach Neuigkeiten durchklicken, hier hab ich alles auf einen Blick. Auch die Fotofunktion finde ich um Mengen besser in der Handhabung. Einen Gegenentwurf zur Funktionsvielfalt von Facebook liefert WkW. WkW ist so simpel gestrickt und aufs Wesentliche konzentriert, dass hier plötzlich auch ein ganz neuer Nutzerkreis mit angesprochen wird. Z.b. meine Eltern sind auch in Wkw, was aber auch wieder ganz neue Herausforderungen mit sich bringt. Ich muss überlegen, was ich einstelle und zulasse, damit es auch tauglich für eine Diskussion auf der nächsten Familienfeier ist. So, und zack haben wir gleich drei Social Networks, zwischen denen man sich hin und her bewegt und sich fragt: Wo lade ich denn meine Fotos nun hoch?

Zusammenfassend kann man bei diesem Thema echt sagen: Früher war alles besser. Studi war Standard und dort gabs die prallsten Gruppendiskussionen, die lustigsten Profilseiten und die besten Fotos. Und heute? Alles viel komplizierter...

Dienstag, 9. Dezember 2008 13:48 Uhr

2. Frankfurt Girl Geek Dinner

Von Daniel 3 Kommentare

Nettes Event, das Frankfurt Girl Geek Dinner (GGD), das gestern zum zweiten Mal in Frankfurt stattfand. Laut Carmen, einer der beiden Organisatorinnen, gibts das GGD bereits in 22 Städten weltweit und in Second Life. Das Konzept ist eigentlich ähnlich wie bei einem Web Montag oder Barcamp - die Webszene trifft sich in lockerem Rahmen und wer was erzählen mag, bekommt das Wort. Die Orga-Mädels sind dabei inzwischen so selbstbewusst, dass sie von "a global movement" sprechen. Okay...

Die Besonderheit beim GGD: Um eine hohe Frauenquote sicherzustellen, sind nur Mädels eingeladen - und jede Teilnehmerin kann sich für eine männliche Begleitung verbürgen, die dann ebenfalls teilnehmen darf. Mich hat dann glücklicherweise eine Arbeitskollegin eingeschleust, allerdings nicht unser Geek-Girl Inga. Die hatte kurz zuvor extremst abgebaut und fiel für den Abend leider aus.

Grundsätzlich: Der Abend war sehr nett, das Essen in der kp21-Brotfabrik wie immer sehr gut. Das Publikum war überwiegend weiblich - wer hätte es gedacht -, jung und überraschend multikulturell zusammengesetzt. Dementsprechend lief das Rahmenprogramm auf englisch ab. Es gab dann leider nur einen Vortrag, der sich dafür recht lang gezogen hat und Tipps und Tricks für den Weg in die Selbstständigkeit vermittelte. Das war in dem konkreten Fall für mich eher uninteressant, vielmehr bereichernd fand ich die Gespräche am Tisch.

Fazit: Ganz nett, aber von den Web Montagen an gleichem Ort nehme ich für mich persönlich mehr mit.

Montag, 8. Dezember 2008 09:43 Uhr

Chocri-Paket ist da!! Aber zerbrochen :-(

Von Daniel 2 Kommentare
Schokolade!!
Schokolade!!

Nachdem wir auf dem Barcamp schon das Vergnügen hatten, pausenlos Chocri-Schokolade zu naschen und dazu auch noch mit Gutscheinen für die Schokoladen-Versender ausgestattet wurden, dachte ich mir: Jawoll, das ist doch das ideale kleine Weihnachtsgeschenk für Bekannte, denen man jetzt halt nicht gleich ne Wii kaufen will.

Also haben wir fünf Tafeln zusammengeklickt und geordert - nun kam die Sendung an, hier der Testbericht:

Dass die Schoko wirklich gut schmeckt, wusste ich ja schon seit Hamburg und hab es ja auch schon erwähnt - also hier die Pluspunkte.

Minuspunkte gibts aber für die Ettiketten - man kann nämlich im Checkout noch einen Namen für seine selbstkreierten Tafeln wählen. Ich dachte, das wird richtig cool drauf gedruckt - ne, das kommt ganz billig in schwarz/weiß. Das hätt ich mit meinem "Databecker Ettiketten-Studio Gold" auch selbst hinbekommen.

Und der zweite Minuspunkt: Eine Schoko war zerbrochen! Das kann ja eigentlich nicht sein, wenn man die verschenken will. Und das scheint kein Einzelfall zu sein, Silke hatte das gleiche Problem. Also Jungs, da müsst ihr noch dran schrauben.

Gesamtwertung: Individuelle Schokolade ist cool und kommt sicher sehr gut an - aber für die Maximalpunktzahl fehlt noch ein bisschen was. Achso, der Preis (ca. 4-5 Euro pro Tafel) ist eigentlich ok.

Freitag, 5. Dezember 2008 15:56 Uhr

Google Friend Connect vs. Facebook Connect

Von Daniel 0 Kommentare

Wer heute der Blogsphäre lauscht, stößt immer wieder auf ein Thema: Google und Facebook haben in kurzem Abstand ihre offenen Schnittstellen Friend Connect bzw. Connect veröffentlicht. Diese klingen nicht nur fast gleich, sondern sollen am Ende auch ähnliches leisten.

Im Grunde steckt dahinter nichts anderes als eine Weiterentwicklung von openID oder Microsofts Live ID. Auch Yahoo hat ein solches Tool. Der Kerngedanke: Ein User soll sich nicht auf jeder Seite einen neuen Account anlegen und sich ein Passwort merken müssen – vielmehr kann er sich überall mit einem globalen Super-Account anmelden. So soll ich mich bei Flickr mit meinen Yahoo-Zugangsdaten einloggen – Flickr schickt dann Username und Kennwort an die Yahoo-Schnittstelle, die dann antwortet „Jawoll, dass passt“ oder „Nein, kennen wir nicht“. Gleichzeitig liefert Yahoo noch die für Flickr freigegebenen Profildaten an das Bildportal, so dass ich dort mit meinem Namen begrüßt werden kann.

Und genau dieses leisten nun auch die beiden neuen Connect-Dienste. Wenn ich im Blog TechCrunch einen Kommentar verfassen will, kann ich entweder die Felder Name, E-Mail, URL usw. ausfüllen, oder auf der Blogseite meine Facebook-Zugangsdaten eintragen und mich so authentifizieren. Was jetzt noch zusätzlich passiert, ist neu: TechCrunch berichtet an Facebook, dass ich den Blogbeitrag kommentiert habe und zeigt die Info auf meinem Profil sowie im Newsfeed meiner Freunde an.

Dies ist aber nur die Grundübung zum warm werden. Theoretisch kann TechCrunch ähnlich wie die Facebook Applications auf meinen Facebook-Account zugreifen und mir z.B. eine Liste all meiner FB-Freunde anzeigen, die auch schon in diesem Blog einen Beitrag geschrieben haben. Oder anhand meiner Profildaten (Herkunft / Alter / Geschlecht / …) die Seite personalisieren. Und es gibt noch viel mehr im Bereich des Möglichen. In einer Präsentation von Razorfish werden spannende Szenarien, gerade im Bereich des E-Commerce, vorgestellt. Ab Folie 11 geht’s richtig los mit den Beispielen...

Der Trend von offenen Schnittstellen und “One Account - multiple Pages“ ist definiv immer mehr auf dem Vormarsch. Man denke z.B. an das Communitysystem mixxt, wo ich mich auch nur einmal einlogge und dann in verschiedenen Communities aktiv sein kann. Jetzt sind mit Facebook und Google zwei große Player gleichzeitig auf den Platz getreten - tendenziell sehe ich bei Facebook die größeren Chancen auf Marktbeherschung, da hier schon viel mehr User aktiv sind und sich vorallem schon untereinander vernetzt haben - wer hat schließlich „Kontakte“ in seinem Google-Profil?

Ich selbst bin mir aber noch unsicher über die Bewertungen der ganzen Schnittstellen. Die Bedenken, die in der Präsentation ab Seite 29 genannt werden, sehe ich als große Probleme an. Ein großer E-Commerce-Anbieter würde in meinen Augen ein nicht kalkulierbares Risiko eingehen, wenn er sich hinsichtlich Benutzeraccounts allein auf einen externen Dienst wie Facebook verlässt und wahrscheinlich keinerlei Verbindlichkeiten erwarten kann. Auch aus Nutzersicht stellt sich für mich die Frage, ob ich perspektivisch überhaupt eine so perfekte Aggregation meiner Netzaktivitäten wünsche.

Weitere Infos:

Samstag, 12. Januar 2008 19:55 Uhr

Wie phantastisch kann ein Stift denn sein?

Von Inga ein Kommentar

Schreiben Kunden überhaupt Produkitrezensionen? Und bei welchen Produkten macht dieses Community-Feature eigentlich Sinn? Schreibt die Community nicht vor allem zu komplexen, technologischen Produkten, mit denen man sich auch wirklich aus Interesse beschäftigt? Und was ist mit der breiten Masse an Low Interest Products - alltägliches, langweiliges wie Socken, Taschentücher, eine Büroklammer - wer würde sich das schon die Mühe machen, wer machts ich da überhaupt Gedanken zu?

Wieder einmal belehrt uns Amazon eines besseren und der Kunde Matt Williams beweist: mit erstaunlichem Eifer: auch öde Sachen können begeistern.

"Since taking delivery of my pen I have been very happy with the quality of ink deposition on the various types of paper that I have used. On the first day when I excitedly unwrapped my pen (thanks for the high quality packaging Amazon!) I just couldn't contain my excitement and went around finding things to write on, like the shopping list on the notice board in our kitchen, the Post-it notes next to the phone, and on my favourite lined A4 pad at the side of my desk.

My pen is the transparent type with a blue lid. I selected this one in preference to the orange type because I like to be able to see how much ink I have left so that I can put in another order before I finally run out... read on"

vie GetElastic

Samstag, 1. Dezember 2007 19:26 Uhr

Luftblase oder Revolution

Von Nikita 2 Kommentare

Eine recht interessante Diskussionrunde rund um das Theme Web 2.0 in Deutschland mit der Kernfrage "Luftblase oder Revolution - Was ist dran an der New Economy 2.0?".

Mit von der Partie sind der Blogger und Journalist Rainer Meyer, den meisten wohl besser bekannt als Don Alphonso. Horst Müller, seines Zeichen Blogger und Prof. an der Hochschule Mittweida. Ibrahim Evsan, der Geschäftsführer des deutschen Videoportals sevenload. Marc Schwieger, Creative Director der Agentur Scholz & Friends sowie der Unternehmer Nico Lumma.

Meiner Meinung nach zieht sich das ganze zwar teilweise ein wenig, aber wer 2 Stunden Zeit übrig hat und sich für die Materie interessiert macht nichts falsch wenn er es sich ansieht ;)


Direktdiskussion

Via: 69° Blog

Freitag, 9. November 2007 14:58 Uhr

Office Snapshot

Von Nikita 2 Kommentare

Wie sieht es eigentlich bei Technorati aus? Oder bei Google?

Zumindest einen kleinen Einblick hinter die Kulissen vieler StartUps sowie etablierter Internetfirmen bekommt man bei Office Snapshot. Irgendwie interessant, leicht voyeuristisch aber interresant ^^

Mittwoch, 31. Oktober 2007 22:17 Uhr

Weihnachts-Wunschzettel 2.0

Von Inga 2 Kommentare
imagini.jpg
schöne kleine Web 2.0-ige Spielerei perfekt für kurz vor Weihnachten: auf imagini kann man sich individuelle Geschenkempfehlungen für sich selbst oder für Freunde zusammenbasteln und zwar auf Basis eines Fragenkatalogs, der anhand einer Art emotionalem Memory Interessen, Stimmungen und Vorlieben abfragt. Daraus wird dann eine individuelle Empfehlungsseite erstellt aus verschiedensten Produkten, die einem gefallen könnten. Sollte das dann nicht so ganz der Fall sein, kann man einzelne Artikel aus der Wunschliste raus schmeißen. Und wenn man dann die perfekte Liste beisammen hat, schickt man sie an Freunde und Verwandte in der Hoffnung dies Jahr Wiehnachten keine allzu bösen Überraschungen zu erleben...
Dienstag, 16. Oktober 2007 22:49 Uhr

Lieblingslisten auf Polyvore.com

Von Inga 7 Kommentare

Eigentlich hat schon jeder drüber geschrieben. Aber trotzdem hatte ich einfach mal Lust, selber rumzuspielen bei Polyvore.com. Da kann man so phantastische Listen zusammenstellen wie es auch schon Paulinepauline oder Netti getan haben. Schaut total schön aus, ist einfach zu bedienen und macht echt Spaß so als Feierabendbeschäftigung vor dem Fernseher ;)

Ich hab mich mal testweise für ein buntes Allerlei entscheiden:

Dienstag, 2. Oktober 2007 13:42 Uhr

40 Bookmarks

Von Nikita 0 Kommentare

Eine wirklich schöne Liste von 40 ungewöhnlichen Webseiten die es sich lohnt zu bookmarken gibt es bei MakeUsOf.com. Web 2.0 mal ein wenig anders ;)

Sonntag, 16. September 2007 20:07 Uhr

Web 2.0 - von allen geliebt, von keinem verstanden?

Von Inga ein Kommentar

Heute hab ich es endlich mal geschafft, diese hübsche kleine Parodie auf das Web 2.0 zu lesen. Und ich kann nur bestätigen, dass der Schreiberling es ziemlich gut auf den Punkt bringt: Buzzword Web 2.0 - alle wollen es haben, keiner von ihnen versteht, was es wirklich heißt. Am Ende machen dann doch wieder alle einen Rückzieher aus Angst vor der Meinung der breiten Masse und verlassen sich doch lieber wieder auf altbewährte Marketing-Instrumente… leider ist die Geschichte so gar nicht abwegig und viel zu häufig werden genau so wunderbare, innovative, offene Ideen zu Grunde gerichtet - weil leider, leider noch immer die Überzeugung überwiegt, dass der Konsument als solcher ja sowieso mal lieber meckert als nützt und es mit dem Glauben an die eigene Marke in vielen Unternehmen eh nicht weit her ist…

Neulich in der Martinez-Bar … (V) … als das Web 2.0 beerdigt wurde von Olaf Kolbrück

Montag, 10. September 2007 23:28 Uhr

Open Logo Project Reloaded

Von Inga 0 Kommentare
olp1_6.jpg

Beinahe wäre diese Info doch glatt an mir vorbei gegangen: nach erfolgreichem erstem Open Logo Project vergangenes Jahr hat Spreadshirt seit Ende August eine Neuauflage der Aktion gestartet. Das OLP 1.6 soll helfen, die Neuausrichtung von Spreadshirt in Richtung Modelabel besser nach außen zu transportieren. Und nein, solche Projekte sollen jetzt nicht jährlicher Standard bei dem Shirt-Label werden, sondern diese zweite Runde - so wünscht man es sich zumindest - soll auch die letzte sein.

Die Resonanz ist wie schon beim ersten Contest zufrieden stellend groß, so schreibt ami heute: „we received more than 270 entries (to be exact 271)…“

Jedes andere Unternehmen müsste eine Menge Schotter bei diversen Agenturen lassen, um annähernd auf diese Zahl zu kommen. KLar ist auch Ausschuss dabei, aber die guten Ideen zum kleinen Preis überwiegen dann halt doch... und da sind sie wieder - die Vorteile des Web2.0!

Donnerstag, 2. August 2007 19:06 Uhr

Visualisierte Produktbewertungen

Von Inga 0 Kommentare
bild1.jpg
Amazon.de – erfolgreicher Online-Shop, der zwar in Sachen Design ganz und gar nicht hip und web2.0 ist, aber bei den Inhalten immer ganz vorn dabei – hat eine neue Funktion gelauncht, die es dem User ermöglicht, nicht mehr nur Rezensionen zu schreiben, sondern Produkte auch visuell zu „bewerten“. Nicht, dass ich jetzt mein Buch fotografieren soll, nachdem es in die Wanne gefallen ist, aber ich kann beispielsweise Bilder, die ich mit meiner über Amazon erstandenen Digicam aufgenommen habe, in verschiedenen Aufnahmemodi hochladen, so dass jeder willige Käufer gucken kann, was die denn so für Bilder macht – die tolle Kamera. Jo… ich fände Videos ja noch spannender. Pixmania macht das schon und ich ein besonders interessanter Einstieg ins Web2.0 wäre diese Form des User Generated Content doch für Ikea ;)
Donnerstag, 26. Juli 2007 18:00 Uhr

neckermann goes Web 2.0 - jetzt endlich mal!

Von Inga ein Kommentar
NeckermannTags.jpg

neckermann hat den Absprung geschafft, der Stein rollt...

heute ist die erste Web 2.0-Applikation gelauncht. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen :/ aber auch mit kleinen Schritten kommt man zum Ziel und daher kann man ab heute das gesamte neckermann.de Sortiment auch mit Tags/Schlagworten versehen. Ein kleiner Schritt für die Nerds unter uns, aber immer noch ein großer für den Durchschnittskunden. Daher sind wir sehr gespannt, wie die Resonanz ist und was die Leute denn eigentlich so verschlagworten.

Parallel dazu hat die neckermann.de/Urlaubswelt ebenfalls einen ersten Schritt getan: hier kann der unentschlossene urlaubswillige Kunde seit ab sofort die Top 5 Hotels/Ferienhäuser einsehen, eine Tagcloud visualisiert die beliebtesten Urlaubsziele und ein wenig UGC ist auch dabei, denn Kunden, die eine Reise gebucht haben können ihren Buchungsgrund veröffentlichen und damit anderen die Entscheidung pro/contra einen Urlaubsort vielleicht etwas erleichtern.

Das klingt jetzt zunächste vielleicht etwas banal und von vorgestern, aber für einen traditionellen Katalogversender, wie neckermann es nun einmal ist, ist das schon ein heiden Erfolg und man freut sich drüber!

Dienstag, 24. Juli 2007 18:33 Uhr

Anwendungen über Anwendungen über Anwendungen

Von Inga 0 Kommentare

Wow!

Im Mashable Blog findet sich aktuell eine Sammlung von mehr als 400 Applikationen zum Veröffentlichen, Bearbeiten, Austauchen, etc. neuer Medien aller Art. Für alle interessierten Blogger, Videoblogger, Photosharer, Musiker und wer sonst noch so gerne selbst Content generiert. Beachtlich, diese Anzahl. Und bei kurzem Nachdenken komm ich wieder auf meinen Beitrag zum Thema Social Networks zurück. Hilft viel immer viel?

Aber seht selbst: http://mashable.com/2007/07/23/online-media/

Freitag, 20. Juli 2007 08:46 Uhr

Durchschnittlicher geht´s nicht mehr!

Von Inga 0 Kommentare

Deutschlands durchschnittlichste Durchschnittsfamilie lebt – laut einem aktuelle Bericht des Spiegels – in den Gemächern von Jung van Matt. Zwar ist sie nur virtuell, vermittelt dabei aber gerade für Werber einen einzigartigen Einblick in die durchschnittliche Realität deutscher Bürger. Und die kennen weder Web 2.0, noch Blogs, noch kaufen sie besonders gern im Netz ein, so Spiegel weiter.

Der deutsche Durchschnittshaushalt nutzt den PC vor allem zum surfen und informieren – und für Schmuddelkram. Die Kiddies sind noch zu jung für großen technischen Schnickschnack und das Geld meist eh zu knapp, um das Wohnzimmer mit High-Tech-Geräten zu bestücken.

Also liebe Werber und Marketer: Gebt dem Volk noch ein wenig Zeit und holt es doch bitte da ab, wo es grade steht. Und wenn eure Zielgruppe nicht gerade total jung und internetaffin ist, dann fangt doch lieber noch mal vorne an mit dem ganzen Web 2.0 und User Generated Kram… so schön es auch ist und so phantastisch wir es uns auch vorstellen können – unsere Zielgruppe kann da offensichtlich leider noch nicht ganz mitgehen.

Donnerstag, 28. Juni 2007 19:28 Uhr

Web 2.0 für Anfänger - heute das Widget

Von Inga ein Kommentar

Ich habe mir ja lange Zeit schwer getan, zu verstehen, was zum Teufel eigentlich ein Widget so genau ist (ja, das geb ich an dieser Stelle schamlos zu und jetzt wo ich´s mal kapiert habe, ist es dann doch eigentlich glasklar und ich frag mich, wo eigentich das Problem lag).

Egal, spätestens mit dieser Erklärung von Edelmann sollte nun auch dem Letzten ein Licht aufgehen:

Widgets sind kleine "Container", die Inhalte anderer Webseiten auf der eigenen präsentieren

Ach so! Ja, wenn der Laie da mal nicht endlich weiß was Sache ist!

Donnerstag, 21. Juni 2007 22:20 Uhr

Social Commerce auch im Universalhandel?

Von Inga 0 Kommentare

Was heißt Social Commerce eigentlich für den herkömmlichen Versandhandel bzw. für Universalversender wie neckermann, Otto oder Quelle? Um die ein oder andere Sichtwiese auf diese Frage zu bekommen, war ich am Dienstag bei Jochen Krischs Vortrags/Workshopreihe zum Thema Social Commerce.

Für uns als Universalversender stellt sich natürlich immer wieder die Frage, ob sich unser tägliches Business vereinen lässt mit Social Networking Elementen. Ob wir verschiedene Social Shopping Ansätze über den gesamten Online-Shop hinweg spielen können oder ob das tatsächlich für uns keine glaubwürdige Option ist, weil wir einfach viel zu sehr auf profitables Verkaufen ausgerichtet sind. Was ich aus Herrn Krischs Veranstaltung mitnehmen konnte war:

  • Social Shopping ist immer eher als Vermarktungsansatz zu verstehen denn als Verkaufsmodell. Shopping auf der einen Seite sollte doch klar getrennt sein von Networking, Empfehlungen oder Austausch auf der anderen Seite. Für uns als Universalversender hieße das, dass ein Social Network innerhalb des Online-Shops nicht denkbar ist, sondern eher auf einer separaten Plattform gespielt werden müsste. Denkbar ist dann aber durchaus eine Verlinkung/Verknüpfung der Social Network Site mit dem Online-Shop bzw. die verschiedenen Möglichkeiten neuartiger Verkaufskonzepte wie Live-Shopping (bsp. Woot!)
  • Social Shopping ist ein Nischenthema. Also auch hier wieder ein klares No-Go für den Universalversender. Soziale Elemente über den gesamten Shop hinweg in allen Produktkategorien zu etablieren, hält man gemeinhin für nicht Erfolg versprechend. Social Shopping bedeutet immer auch, Menschen mit gleichen Interessen zusammenzuführen und das geht nicht in einem universellen Sortiment von der schwarzen Socke über den Kuckucksuhr-Bausatz bis hin zur Gucci-Sonnenbrille. Also eher Sortimentsspezifisch kleine Netzwerke etablieren, in denen die User auch wirklich die Ansprechpartner finden, die sie suchen und mit den Leuten in Austausch treten können, mit denen sie ein gemeinsames Interesse haben.
  • Immer wichtigeres Thema wird die Kombination aus Präsentieren und Verdienen. Wo User früher eigene Produkte in eigenen Shops vermarkten konnten (vgl. Spreadshirt und Konsorten) so können sie heute nicht nur selbst designte/entwickelte sondern auch fremde Produkte in eigenen Shops verkaufen und an den Gewinnen partizipieren (bsp. Zlio). Diese Entwicklung ist auch oder gerade für uns Universalhändler durchaus eine Chance. Denn gerade neckermann.de hat als einziger in diesem Bereich bereits eine gute Lösung zum Thema gemeinsamer Warenkorb gefunden, so dass die User sich aus einer Vielzahl an Produkten (die freilich noch intensiven Long-Tail-orientierten Ausbaus bedürfen) eigene Spezial-/Expertenshops zusammenbauen können, bei denen die Käufer den einzigartigen Vorteil eines einmaligen Check-Out-Prozesses haben im Gegensatz zu den gängigen Verlinkungslösungen, die derzeit alle anderen Betreiber fahren.
  • Und auch das Thema Widgets wird noch ein großes und wichtiges werden für alle Shopbetreiber: Daten so aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen, dass die User sie auf externen Plattformen (Profilseiten wie myspace, Blogs oder Websites) unproblematisch einbinden können und dieses Instrument als einmaliges Marketing-Tool entsprechend nutzen.

Wo es also genau hingehen soll und welche Features, Tools und Möglichkeiten wir tatsächlich realisieren können, muss wirklich eingängig geprüft und bedacht werden - ein Grund, warum wir noch nicht den neckermann 2.0 Shop haben... aber wir arbeiten dran ;)

Während wir das tun, können sich gerade auch kleinere Händler beim BVDW einen guten Überblick über ihre Möglichkeiten verschaffen.

Freitag, 15. Juni 2007 21:32 Uhr

First come first served

Von Inga ein Kommentar

Was erwartet man unter der URL web20.de?
Richtig: Irgendwas zum Thema Web 2.0...

Und wenn man jetzt tatsächlich mal web20.de ansurft kommt... *trommelwirbel* ... surprise surprise:
Alles Wissenswerte über das nette kleine Ferienhäuschen called „The Cottage“ in Tideswell (England). Da war wohl jemand schneller als das Web 2.0…

Freitag, 15. Juni 2007 16:22 Uhr

FC Bayern 2.0

Von Nikita 0 Kommentare

Der deutsche Fußball-Primus hat in den letzten Tagen nicht nur eingekauft wie noch nie, sondern ab heute auch seinen eigenen Channel auf YouTube. Nach dem FC Chelsea, dem FC Barcelona und dem AC Mailand ist der FC Bayern somit der erste deutsche Verein der einen eigenen Kanal auf YouTube bekommt.

Zu sehen gibt es ausgewähltes Material wie Interviews, Homestories und Chats des eigenen Online-TV-Portals "FCB.tv".

Sehr zeitgeistig wie ich finde Herr Hoeneß. Gratulation!

Donnerstag, 14. Juni 2007 21:02 Uhr

Und täglich grüßt das Social Network

Von Inga 3 Kommentare
communities.jpg

Langsam frag ich mich schon, wer denn all die momentan aus dem Boden sprießenden Social Shopping, Social Network, Social Whatever Plattformen denn befüllen soll… beinahe täglich sprießt ein neues Format aus dem Boden, wobei sich die einzelnen Anwendungen letztlich oft noch nicht einmal groß voneinander unterscheiden… ob nun edelight, askfirst (ACHTUNG: gaaaanz neu!!!), sosmart, xing, unddu, lokalisten, und wie sie nicht alle heißen.

Können tun sie alle irgendwie ziemlich das gleiche: Bei den Shopping Portalen kann man Produkte empfehlen, Produkte bewerten, Produkte taggen, Produkte suchen. Im Networking Bereich Freunde finden, Freunde suchen, Profil anlegen, Fotos hinterlegen, Chatten, sich in Foren austauschen... nix Neues im Großen und Ganzen. Und bei all dieser Gleichheit (die ganz speziellen Communities zu Spezialthemen mal ausgenommen, wobei auch in Nischenbereichen die Zahlen der Anbieter täglich steigen) frag ich mich dann doch: wer soll das alles befüllen? ist es nicht wahrscheinlich, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt schon meine Favourite-Community gefunden habe, wo auch alle meine Freunde, Bekannten, Personen-meines-Vertrauens drauf sind? Warum sollte das ganze Pack jetzt wechseln, nur weil Community A jetzt halt neuer ist als die olle Community B, die „schon“ seit vier Wochen gibt? Das würde ja bedeuten, dass ich mir den ganzen Aufwand von wegen Inhalte einpflegen, Daten hinterlegen, usw. wieder machen müsste… klar, die "Neuen" haben auch meist schnell hohe Mitgliederzahlen, aber das ist dann wohl doch eher das Second Life Prinzip: bestimmt 2/3 der registrierten User sind nur aus Neugier angemeldet, um die Sache mal auszuchecken und kommen dann sicher nie wieder (ich mach das ja nicht anders).

Und so beobachtet man gespannt, wo das wohl hinführen wird? Aber andererseits: das Netz is ja groß genug und wenn ich keinen Bock auf Plattform A hab, bleib ich eben bei B oder C. Zwingt mich ja keiner. Anmelden aber wird ich mich auch weiterhin bei den vermeintlich neuen und einzigartigen Communities dieser Welt, in der Hoffnung, dass doch mal wieder der große AHA-Effekt einsetzt…

Dienstag, 29. Mai 2007 17:29 Uhr

Web 2.0 … The Machine is Us/ing Us

Von Nikita 0 Kommentare

Schöne Musik, starke Message. Grandios umgesetzt. Herrlich ;)


(Direkttext)

Via: Tom

Dienstag, 22. Mai 2007 23:43 Uhr

Joost Einladungen

Von Nikita 0 Kommentare

Weil ich die Frage "Kannst Du mir bitte auch eine Joost-Einladung schicken" in den letzten Tagen des öfteren gehört habe, will ich mal einen Link absetzen den ich beim lesen des Artikels "Der Joost-Hype und die Realität" entdeckt habe.

Man kann sich auf der Joost -Seite von GigaOm und NewTeeVee einladen lassen. Viel Spaß damit ;)

Dienstag, 22. Mai 2007 18:00 Uhr

Ich shoppe, du shoppst ... Shopalizer!

Von Inga 0 Kommentare
Shopalize.jpg

Shopalizer ist der neue Twitter-Dienst mit Schwerpunkt Shopping.

Hier kann ich mein gesamtes neu erstandenes Hab und Gut direkt der ganzen Welt offenbaren. Mehr aber auch nicht... nicht empfehlen oder irgendwie Geld damit machen, sondern eben einfach nur zeigen oder auch abspeichern (vielleicht zur privaten Kontrolle, wenn´s im Kleiderschrank dann doch irgendwann zu unübersichtlich wird? Ich meine, ich hab auch schon mal das ein oder andere paar Schuhe irgendwo im Schrank entdeckt, deren Existenz mir nicht mehr ganz so bewusst war)

Aber jetzt mal im Ernst: wofür nun soll Shopalizer denn nun gut sein, frag ich mich? (Nicht, dass man selbige Diskussion auch beispielsweise über Twitter führen könnte...) Okay, wenn ich nun der absolute Styler bin und regelmäßig alles, was ich so shoppe in mein Profil einpflege, dann könnte das ja schon ne Hilfe sein für Leute, die meinen Style kopieren wollen oder eben cool finden, was ich cool finde und dann auch gleich wissen, wo ich das herhabe. Aber darüber hinaus? Was macht man nu mit so einem Dienst?

…ohne Möglichkeiten, sich zu vernetzen - also kein Social Shopping Erlebnis
... ohne die Chance, wenigstens Geld zu verdienen - also auch kein monetärer Anreiz

Geht es nur darum, Leuten mit Langeweile kombiniert mit Selbstdarstellungsdrang - zeig mir, was du hast und ich sag dir, wer du bist – eie weitere Plattform zu bieten, auf der sie sich profilieren können? Oder erkenne ich in meiner Einfältigkeit nur wieder mal das Große Ganze hinter der Sache nicht?

Nun ja, eigentlich auch egal... wer nicht will, muss ja nicht mitmachen; und wer Bock drauf hat, der postet eben was das Zeug hält. Ich werde mich jedenfalls erstmal enthalten – und wenn mir jemand doch ein schlagendes Argument bieten kann, dann würde ich mich trotzdem überzeugen lassen da mitzumachen…

zuerst gesehen bei excitingcommerce

Donnerstag, 26. April 2007 01:14 Uhr

Joost

Von Nikita 2 Kommentare
Joost.jpg

Viele Unternehmen haben schon erfolglos versucht das Fernsehen zu revolutionieren. Woran andere bisher scheiterten, könnte Joost das neue Projekt der Skype/KaZaA-Gründer erfolgreich sein. Denn Joost ist zwar nicht wirklich innovativ, dafür aber dank der FastTrack-P2P Technologie sehr schnell und versprüht nicht zuletzt einen Hauch von Ipod-Sexyness durch ein zeitgeistiges User-Interface.

Die Installation verlief unter Windows XP absolut reibungslos. Auf meinem Notebook mit Windows Vista hatte ich ein so meine Schwierigkeiten, aber es lief dann schließlich auch dort.

Das Angebot an Sendungen und Programme ist aktuell noch sehr überschaubar und es fehlen die wirklichen Publikumsmagneten, aber Joost will das Angebot bis zum Sommer noch deutlich ausbauen und um qualitativ hochwertige Sendungen und Spielfilme erweitern. Man darf also gespannt sein.

Wer nun auch in den erlauchten Kreis der Joost Beta-Tester aufsteigen möchte und das ganze einfach einmal selbst austesten möchte, kann sich gerne in den Kommentaren melden. Ein paar Einladungen habe ich noch übrig ;)

Mittwoch, 29. November 2006 13:14 Uhr

TV meets myvideo

Von Inga 4 Kommentare

Oder: Wie myvideo zu seinem Content kommt…

Gestern im TV-Werbeblock gesehen: Sat1 macht jetzt also gemeinsame Sache mit myvideo.de. Ab 22.12. soll wöchentlich eine Unterhaltungsshow mit den Top25 "My Videos-Clips" laufen. Seine Beiträge kann man unter myvideo einstellen und den Kategorien Comedy, Single oder Talent zuordnen. Super - wieder ein neues absolutes Must Have im deutschen Fernsehen mit dem man keinen Menschen vor die Kiste locken kann…

Darüber hinaus bietet myvideo aber auch noch zahlreiche andere Highlights an: da hätten wir die Suche nach dem größten ABBA-Fan oder dem neuen 9Live Gesicht, einen James Bond Contest u.v.a. spannende Aktionen.

Klingt für mich nach einem kleinen Hilfeschrei - oder Ausverkauf. Soll hier das Etablieren einer Community beschleunigt werden? Wollen nicht genug Menschen freiwillig auf der Video-Plattform mitmachen? Will man sich hier eine Community erkaufen? Ich weiß nicht, ob es der richtige Weg ist, sich auf das alte "Wow-so-kann-ich-ins-Fernsehen-kommen"-Klischee zu verlassen… oder wird das eine weitere Never-ending Story von Contests einhergehend mit spannenden TV-Entertainment-Einlagen a lá die besten Werbespots, die schlechtesten Hits der 70er/80er/90er - damit lockt man doch nun wirklich niemanden mehr hinterm Ofen vor!

Vielleicht hab ich aber auch was verpasst und myvideo wurde von Sat1 aufgekauft und ist jetzt quasi das neue Fernseh-Social-Network der ProSiebenSat1Media? Aus den "Über uns"-Seiten jedenfalls bin ich auch nicht schlau geworden - leider spreche ich kein rumänisch!

Wenn mich also jemand aufklären möchte, nur zu…

Mittwoch, 1. November 2006 19:33 Uhr

Vom Finden des Traumjobs

Von Inga 6 Kommentare

Die Suche hat ein Ende: ab 01. Dezember 2006 darf ich die neckermann.de GmbH bei ihren ersten Schritten in Richtung "neckermann2.0" unterstützen.

In der Abteilung Business Development - früher oder zu Deutsch auch: strategisches Marketing ;) - werde ich mich künftig gemeinsam mit meinen neuen Kollegen um die Online Strategie von neckermann.de kümmern. Sicher ein sehr spannender Job, bei dem auch eine Menge neue Fragen aufgeworfen werden, auf welche ich dann vielleicht auch an neuen Stellen in der Blogosphäre eine Antwort finden kann und die ich gerne auch hier (oder an anderer Stelle) diskutieren würde. Auf jeden Fall auch ein spannender Job, weil einfach noch vieles offen ist, es wenig konkrete Vorgaben gibt, man Ideen spinnen, diskutieren und hoffentlich die ein oder andere dann auch umsetzen kann.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt - und natürlich auch schon ein bisschen nervös ;)

Das heißt natürlich auch, dass ich das schöne Frankenland hinter mir lassen werde und mich in die Finanzmetropole Frankfurt aufmache. Auch darauf bin ich sehr gespannt… man hört ja sehr unterschiedliches von dieser Stadt. Meine persönlichen ersten Eindrücke waren leider eher weniger positiv geprägt. Dennoch versuche ich mich von Vorurteilen fernzuhalten und es als neue Chance zu sehen…

… jetzt genieße ich auf jeden Fall erstmal noch meine letzten Wochen Lotterleben, bevor der Ernst dann richtig losgeht. Aber ich freue mich auf jeden Fall auch schon auf diesen neuen Lebensabschnitt!

Apropos neuer Lebensabschnitt: sollte wohl noch mal zum Friseur gehen vorher - wichtige Veränderungen erfordern ja immer auch einen neuen Look oder?! ;)

Mittwoch, 25. Oktober 2006 11:33 Uhr

Barcamp geht in die zweite Runde

Von Inga ein Kommentar
BarcampNuernberg.gif

Nach der positiven Resonanz über das erste deutsche Barcamp in Berlin - Rückblicke unter anderem hier, hier und hier - steht nun schon die zweite Runde an. Diesmal vom 16. - 17. Dezember und das, fast um die Ecke, im schönen Nürnberg.

Alle Infos Rund um Teilnahme, Themen und was eben sonst noch so interessiert sowie die Anmeldeliste gibt’s hier: http://barcampnuernberg.pbwiki.com/FrontPage

Via: Knut

Samstag, 21. Oktober 2006 09:59 Uhr

Scheitert Wikipedia an der eigenen Community?

Von Inga 0 Kommentare

In einem interessanten Interview von Mario Sixtus erklärt Larry Sanger, Mitbegründer der Wikipedia, wie die Wikipedia entstanden ist, warum er das erfolgreichste Open Content Projekt für gescheitert erklärt und wie er sich eine neue, bessere Wikipedia - citizendium.org - vorstellt.

Via: Basic Thinking

Montag, 9. Oktober 2006 14:44 Uhr

Bloggen erlaubt?

Von Inga 0 Kommentare

Eigentümerrechte, Creative Commons Lizenz, Urheberrecht, Markenrecht etc., da weiß man tatsächlich manchmal nicht so recht, woran man ist. Was darf man verwenden? Wann muss man fragen und wen überhaupt? Was tun, wenn dann doch mal ein Fehler passiert und ein Abmahnbescheid im Briefkasten landet?

Mit diesen Fragen hat sich nun Johnny Haeusler in seinem Artikel "Darf ich das Bloggen" ausführlich beschäftigt. Herausgekommen ist eine übersichtliche und verständliche Checkliste, die mit Pflichten, Rechten und Verboten unseres Rechtssystems aufräumt.

Donnerstag, 5. Oktober 2006 14:14 Uhr

Endlich online - meine Diplomarbeit

Von Inga 0 Kommentare

Die Zeit des langen Wartens ist vorbei!

Nachdem ich bereits zahlreiche Mails bekommen habe, wann denn nun endlich meine Diplomarbeit im Netz stünde und ich den Kampf gegen Creative Commons nach langem Hin und Her mit ein paar Kniffen (Dank hier mal wieder an Nikita, meinen allzeit bereiten Computersupport ;) gewonnen habe, steht mein „Lebenswerk“ nun hier zum Download zur Verfügung.

Aber worum ging´s eigentlich nochmal?

Um eine kritische Betrachtung des Open Source Marketing Konzeptes

Ziel meiner Arbeit war vor allem, das Thema Open Source Marketing auch für den Laien verständlich zu beleuchten:

  • Was ist OSM?
  • Warum kommt es zu dieser Bewegung und warum funktioniert sie?
  • Wie kann ich OSM in den Bereichen des klassischen Marketing einsetzen?
  • Welche Instrumente gibt es, um OSM umzusetzen?
  • Welche Vorteile, aber auch Nachteile können sich aus einem OSM-Konzept ergeben?
  • Und last but not least: Worauf muss man achten, bei der Konzeption eines OSM Projektes?

Nun aber alle Interessierten viel Spaß bei der Lektüre - Feedback ist natürlich jederzeit gerne willkommen ;)

Montag, 25. September 2006 18:08 Uhr

Ich kann es tun

Von Inga ein Kommentar

Ein Wochenende mal nicht dauernd online und schon ist ein Thema in aller Munde, das ich jetzt wahrscheinlich gar nicht mehr erwähnen muss, weil es schon überall anders thematisiert wurde:

OpenBC hat seinen eigenen Namen für nicht weltweit tragbar befunden und tauft sich nun um in XING. Der Grund: vor allem im asiatischen Raum führt OpenBC wohl zu negativen Assoziationen:

Das „open" wird oftmals als unseriös eingestuft, "BC" steht im alltäglichen Wortgebrauch auch für „before Christ", im asiatischen Raum war er fast nicht auszusprechen (so analysiert es Hannes Offenbacher)

Durch die Community geht ein großer Aufschrei: nicht nur, dass die User den neuen Namen mehr als unpassend empfinden. Besonders schmerzhaft trifft sie die Erkenntnis, übergangen worden zu sein von einem DER Communitynetzwerke überhaupt. Nicht informiert worden zu sein, keine eigenen Ideen eingebracht haben zu können - nicht einmal abstimmen durfte man! Das ist ein Tiefschlag, der derzeit heiß diskutiert wird. Und man kann gespannt sein auf die Erklärung von OpenBC/XING für diesen Schritt - am Donnerstag soll´s dann offiziell soweit sein…

Ausführliche Infos rund um die Namensänderung gibt es schon mal hier und wahrscheinlich eh schon in jedem anderen Blog ;)

An eine Analyse des neuen Namens und seiner Pros/Cons hat sich Hannes Offenbacher hier[1] gewagt.

Ich persönlich muss Thomas Gad - zitiert bei Remo Uherek - zustimmen, wenn er sagt, dass der Aufschrei und das Unbehagen am Anfang immer groß sind. Auch ich finde den neuen Namen nicht sonders gelungen, aber die Zeit heilt alle Wunden und früher oder später wird keiner sich mehr an OpenBC erinnern und XING sich in den normalen Sprachgebrauch eingeschlichen haben, so wie wir Informationen googeln oder unsere Meinung bloggen... alles irgendwann normal...

Update
Aufgrund der ganzen Publicity hat sich openBC jetzt offensichtlich entschieden, den geplanten Schritt zur öffentlichen Kommunuikation etwas vorzuziehen. Unter introducing.xing.com/ceo-video.var gibt es bereits eine Stellungnahme des CEOs sowie Trailer und Video.

Donnerstag, 21. September 2006 10:13 Uhr

Go2Web2.0

Von Inga 0 Kommentare

Cool...

... eine großartige Übersicht, was das Web2.0 bislang alles hervorgebracht hat, findet sich hier: Go2Web20.net

Und wer eine Anwendung kennt, die sich auf dieser Seite noch nicht findet, kann die Info direkt an die Macher weitergeben... spannend, welche Dimensionen das annehmen könnte/wird und zugleich schade, dass es diese Hilfestellung zu Zeiten meiner Diplomarbeit noch nicht gab.

Via: Werbeblogger

Montag, 11. September 2006 19:53 Uhr

lonelygirl15 ist ein Fake!

Von Nikita 0 Kommentare
Foto: <a href=http://flickr.com/photos/williamspictures/ target=_blank>William Wilkinson</a> (Wired-Cover 12/2006)
Foto: William Wilkinson (Wired-Cover 12/2006)

Dass irgendetwas mit lonelygirl15 nicht ganz koscher ist war mir irgendwie schon immer klar. Ich muss zugeben, nicht mehr als drei Ihrer Videos auf YouTube je gesehen zu haben und auch nur weil Sie ständig unter den Top10 gelistet waren. So etwas macht ja auch irgendwie neugierig ;)

Habe mich dann immer gewundert, wie ein 15-16-jähriges Mädel so professionelle Schnitte bei einer super Ausleuchtung hinbekommt und meistens noch bevor das Video zu Ende war entnervt wieder "weggezappt".

Wie die ganze Story bzw. der Plot jedoch aufgebaut wurde und ein regelrechter Fanatismus eingesetzt hatte, wie ich heute auf SpOn lesen konnte war mir so im Kontext nicht bewusst. Erinnerungen an BlairWitch wurden bei mir geweckt. Nur diesmal eben noch ein ganzes Stück weiter gedreht am Web 2.0 Community-Regler.

Was soll ich sagen, irgendwie beschleicht mich dabei ein ungutes Gefühl. Wie kann man in Zukunft unterscheiden, zwischen Realität und Fiktion. Stephen Colbert hat mit seinem Wikiality-Report bereits im Juli eindrucksvoll satirisch verdeutlicht wie schnell man in unserer heutigen Medienlandschaft u.a. durch Wikipedia, Blogs und Viralem Marketing eine falsche Wahrheit etablieren könnte. Was bleibt ist ein fahler Geschmack im Mund!

Donnerstag, 7. September 2006 08:39 Uhr

SpOn 7.0

Von Nikita 0 Kommentare

Seit heute präsentiert sich SpOn im neuen schicken Gewand. Zuerst war ich ein wenig irritiert und fand das Layout sehr ungewohnt, aber wenn man eine Seite mehrmals täglich ansurft, stellt sich wahrscheinlich ein gewisser Gewohnheiteffekt ein, den ich erst einmal kompensieren muss *g*

Auf den zweiten Blick, wirkt die Seite nun insgesamt aufgeräumter. Die Hauptnavigation ist in den Header gerutscht, alle "Gadgets" in die Marginalie rechs. Es wurden an vielen Stellen mit viel Liebe zum Detail neue Features integriert, die aber der Übersichtlichkeit nicht schaden. Interessant finde ich, dass weiterhin für eine Bildschirmauflösung von 800x600 optimiert wurde. Auf den ersten Blick, ist die Seite auch barrierefrei. Als CMS kommt weiterhin der Vignette StoryServer um Einsatz.

Im großen und ganzen finde ich den Relaunch ganz gelungen ;)

Mittwoch, 6. September 2006 20:37 Uhr

Open Source im Alltag - die Show des Freien Wissens

Von Inga 0 Kommentare

Am 16. September findet in der Columbiahalle, Berlin, die erste Show des freien Wissens statt. Eine Veranstaltung, die sich mit dem Thema Open Source und Consumer Generated Media vor allem in konsumentennahen Bereichen befassen möchte: u.a. Musik, Kunst, Film, Games und Infrastruktur. Das Konzept baut vor allem darauf, Open Source auch für den Laien greifbarer und verständlicher zu machen.

„… nicht in Diskussionsrunden und Panels, sondern so, dass man sich auch dann nicht langweilt, wenn man sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat.“
- so die Erklärung auf der Website.

Wer sich schlau machen möchte schaut sich am besten die Website an oder liest das Interview mit dem Organisator Matthias Spielkamp auf jetzt.de.

Montag, 4. September 2006 21:15 Uhr

Die kleinen Freuden des Alltags

Von Inga 0 Kommentare

Super und gerade entdeckt: auf Map24 kann man jetzt direkt Mitfahrer für seine ausgewählte Strecke finden bzw. nach Fahrern suchen - durch eine Integration der Mitfahrzentrale. Das is doch mal eine sinnvolle Verknüpfung!

Schade nur, dass es die Mitfahrzentrale ist und nicht das kostenlose Pendant Mitfahrgelegenheit

Sonntag, 3. September 2006 16:20 Uhr

Kurzer Gedanke über den Mangel an Bekanntheit von OSM

Von Inga 0 Kommentare

Jetzt, da ich mein Studium beendet habe, befinde ich mich also in der Bewerbungsphase. Auf der Suche nach einem Job, der zum Einen meinen eigenen Vorstellungen entspricht zum anderen Anforderungen hat, die ich in der Lage bin zu erfüllen, habe ich nun schon einige Agenturen angeschrieben und durfte mich auch schon an der ein oder anderen Stelle vorstellen.

Was mir dabei in Bezug auf das ganze Thema Open Source Marketing aufgefallen ist: den allerwenigsten ist diese Thematik ofensichtlich überhaupt geläufig. Ich hätte eigentlich gedacht, dass zumindest im Umfeld der New Media Agenturen das Thema Open Source Marketing bereits durchgedrungen ist und vielleicht auch hier und da Anklang gefunden hat. Aber offensichtlich weit gefehlt... schade eigentlich, denn das Thema ist doch nun wirklich ein interessantes und spannendes Feld, in dem sich noch viel ausprobieren lässt.

Nun, vielleicht sickert die Erkenntnis noch durch. Vielleicht ist die Nachfrage von Kundenseite auch einfach noch nicht groß genug…

… abwarten - Tee trinken - weiter brav Bewerbungen schreiben.

Donnerstag, 17. August 2006 00:25 Uhr

Web 2.0 Logo Creator

Von Nikita 0 Kommentare

Eine sehr nette Idee und Parodie auf das mittlerweile doch recht eintönige Design des "neuen" Webs liefert der Web 2.0 Logo Creator. Das hier wäre übrigens das entsprechende Logo für meinen Blog ;)

UPDATE
Die Seite ist mittlerweile anscheinend offline.

Montag, 12. Juni 2006 21:06 Uhr

Was macht eigentlich die ConverseGallery?

Von Inga 0 Kommentare

Ja, das ist ja eine Frage, die zu beantworten mir in meinen gesamten sieben Monaten Recherchearbeit und auch jetzt darüber hinaus nicht gelingen wollte. Wie lange machen die das eigentlich noch und was passiert mit den ganzen Filmen, die eingesendet werden? Bleiben die nur auf der Website oder werden die für irgendwas verwendet?

Ich weiß, dass einige der Spots vor gut einem Jahr auf MTV ausgestrahlt wurden und es wohl auch die ein oder andere Plakat-Kampagne gab. Aber das waren maximal zehn wohingegen sich das Reservoir an Einsendungen mittlerweile sicher in einem dreistelligen Bereich bewegen dürfte (oder sogar mehr?). Ich habe auch schon lange nachrecherchiert und auch die Leute von Converse selbst mal angeschrieben zwecks Infos zu den Hintergründen und so, leider aber nie eine Rückmeldung erhalten.

Aber hier hat man auf jeden Fall mal wieder den Beweis, dass die ganze Consumer Generated Content - Geschichte echtes Potenzial hat, nicht nur kurzfristig, sondern eben auch dauerhaft. Das Projekt bei Converse gibt’s jetzt sicher schon ein knappes Jahr und es gibt immer wieder neue Ideen und Einsendungen und da ist echt cooler Stoff dabei - wie ich finde.

Übrigens findet man das Ganze seit gestern nicht mehr unter ConverseGallery, sondern hier. Converse hat sich nämlich einen komplett neuen Look verschafft (wobei ich den alten eigentlich auch ziemlich cool fand - nur mal so am Rande).

Naja, vielleicht kann ja jemand von euch dieses Rätsel für mich lüften?! Wäre auf jeden Fall echt mal interessant…

Dienstag, 30. Mai 2006 18:17 Uhr

O'Reilly verkündet Ansprüche auf Web 2.0

Von Inga 3 Kommentare

O'Reilly will das Web 2.0 besitzen und mahnt Non-Profit-Organisation ab wegen Verwendung des Begriffes.

Da frag ich mich mit meinem laienhaften juristischen Background zwei Dinge:

  1. geht das denn überhaupt, sich diesen Begriff schützen zu lassen, wo er denn schon so weit verbreitet genutzt wird?
  2. Bleibt es dann nicht bei dieser einen Organisation, sondern gibt es jetzt die große Abmahnwelle an alle, die diesen Begriff verwenden?

Darüber hinaus hat man sich mit dieser Aktion natürlich vor allem schlechte PR eingefangen, weil man als erstes auf eine NPO losging oder wie es der Blogger Thomas Hawk formuliert:

„Es ist nie ein guter PR-Schachzug, Witwen, Waisen, Hunde, Großmütter oder Non-Profit-Organisationen zu verfolgen“

Nun ist sie also fertig, meine Arbeit…

...bleibt am Ende die Frage, zu welchen Ergebnissen ich letztlich gekommen bin?

Ziel war es für mich vor allem, einen Überblick zu geben über das Open Source Thema im Allgemeinen und was sich daraus für Möglichkeiten für den Unternehmer ergeben.

Initial für den Open Source Gedanken im Marketing ist zunächst mal die Entwicklung des Verbrauchers weg vom blinden Konsumenten hin zu einem emanzipierten Teilhaber, der am Markenerfolg aktiv mitwirken will. Und zwar aktiver als er dies durch den bloßen Konsum eines Produktes tut. Er möchte Inhalte und Produkte mitgestalten, die dadurch zum Einen mehr seinen Vorstellungen entsprechen, zum anderen ihn als einen lebendigen Teil der Marke in Erscheinung treten lassen.

Wie kann ein Unternehmer diese Wendung für sich nutzen? Indem er den Open Source Gedanken in seinen Marketing Aktivitäten lebt: durch eine clevere Verknüpfung des neuen Selbstbilds des Verbrauchers und er gewandelten Marktbedingungen einerseits mit modernen Technologien andererseits. Communities, Blogs, Lizenzmodelle sind die wesentlichen Instrumente, mit denen er in diesem neuen - vorwiegend virtuellen Umfeld - agieren kann.

Damit hat er die Möglichkeit, seinen Marketing-Mix neu zu gestalten. Vor allem die Bereiche Produktentwicklung (Open Innovation) und Kommunikation (Consumer Generated Media) lassen sich gemeinschaftlich mit den Verbrauchern revolutionär verändern und vorantreiben.

Die Chancen, die der Markt bietet - offenere Verbraucher, Technologien, Globalisierung, leichter Zugang zu neuen Medien und Informationen - lassen sich aber auch gleichermaßen als Risiken werten. Dann nämlich, wenn der emanzipierte Verbraucher zu kritisch wird; wenn sich keine geschönten Werbereklamen mehr durchsetzen können, weil der User Zugriff auf einen unendlichen Informationspool hat, durch den er reale Tatsachen abrufen kann; oder dann, wenn der Konsument Ärger und Frust schneller als jemals weitergeben und verbreiten und damit Kaufentscheidungen von hunderten anderen Konsumenten beeinflussen kann.

Open Source Marketing kann helfen, diesen Chancen und Risiken des Marktes zu begegnen. Die Vorteile liegen ganz klar in der Möglichkeit, Verbraucher ihren Wünschen entsprechend einzubeziehen, damit authentischere Marken zu schaffen; Marken und Produkte entwickeln sich entsprechend den Verbraucherbedürfnissen, Kosten für Fehlentwicklungen lassen sich senken, Marktbedürfnisse kurzfristig und flexibel erfüllen; auch mit kleinen Budgets können plötzlich wirkungsvolle Marketingmaßnahmen realisiert werden.

Allerdings hat der Open Source Ansatz auch noch mit einigen Schwächen zu kämpfen: durch Open Source macht ein Unternehmen sich abhängig von der Community. .Eine dauerhafte und effiziente Arbeit der Community ist allerdings nicht gewährleistet und hängt stets stark vom Unternehmen bzw. der Markenidentität ab. Des Weiteren stellt sich immer wieder die Frage, inwiefern es sinnvoll und Ziel führend ist, in einem Konzern basisdemokratisch Entscheidungen zu treffen und inwiefern es überhaupt zu Entscheidungen kommen kann, wenn die breite Masse mitbestimmt. Kritiker bringen auch immer wieder das Argument an, dass der Open Source Gedanke langfristig innovationshemmend („Durchschnittlichkeit auf Kosten der Innovation“) sein muss, denn kein Unternehmen wird langfristig in F&E investieren, um die Erkenntnisse offen ins Netz zu stellen und somit Wettbewerber freien Zugriff auf teure Forschungsergebnisse zu geben. Ohne Investitionen aber gibt es auf lange Sicht keinen Fortschritt. Auch die Frage nach der Kontrolle über die eigene Marke stellt sich: gibt man die Entwicklung und Kommunikation in die Hand der User, so kann es leicht zu Verwässerung des ursprünglichen Markengedankens / der Markenphilosophie kommen.

Argumente, die gerade den Shareholder einem Open Source Konzept kritisch gegenüberstehen lassen.

Dennoch bin ich der Überzeugung, dass der Open Source Gedanke langfristig einen Platz in den Marketing Plänen gewinnen kann/wird. In welchen Ausmaßen und mit welchen Funktionalitäten muss freilich von jedem Unternehmen selbst abgeschätzt werden. Gänzlich ausblenden aber sollte man diese Strömung nicht, im Gegenteil sollte sich der Marketer auf jeden Fall Gedanken machen, inwiefern er diese neuen Möglichkeiten für seine Marke nutzen kann.

So mein Plädoyer pro Open Source Marketing - andere Meinungen sind natürlich auch im Nachhinein willkommen!

Montag, 17. April 2006 18:59 Uhr

Identity 2.0

Von Inga ein Kommentar

Ein Kollege hat mir kürzlich diesen Link zu einem Vortrag von Dick Hart zum Thema Identity 2.0 geschickt. Erfirschend - Informativ - Einfach sehenswert!

Das ganze Video kann man sich hier downloaden.

Dienstag, 4. April 2006 22:41 Uhr

Werbeformen von Morgen - Absatzwitschaft Dossier

Von Inga 0 Kommentare

Zum Abschluss des Tages doch noch was Fachliches:

In der aktuellen Ausgabe der Absatzwirtschaft 4/2006 gibt es ein Dossier zu den Werbeformen von morgen:

Thomas Knauer, Managing Partner bei Interone Worldwide, prophezeit darin in einem Interview von Peter Hanser [1] "Das Ende der Parallelwelten". „Das Internet wird sich zum Massenmedium entwickeln, es wird aber nicht das Fernsehen ersetzen.“

Damit hebt er die immer noch starke Präsenz klassischer Medien vor allem bei der Realisierung hoher Markenbekanntheit hervor und betont die Notwendigkeit einer Einheit aus klassischen und neuen Kommunikationsmöglichkeiten. Diese lässt sich nur realisieren, wenn Unternehmen und Agenturen bereit sind, interne Strukturen aufzubrechen und in neuen Dimensionen zu denken. Kampagnen müssten unter einer allumfassenden Leitidee stehen, um erfolgreich auf allen Kanälen nach außen zu kommunizieren. Interone Worldwide ebenso wie einige Kunden hätten bereits „die Parallelwelten mit Klassik-, Interactive und Dialogmarketing aufgelöst und verfügen nun über Spezialisten, die nicht nur für eine Disziplin stehen, sondern wo jeder alles kann.“

In seinem Artikel "Innovative Wege zum Kunden" begeht Jörn Ballhaus [2] einen Rundumschlag zur aktuellen Trendwende. Angefangen bei der unausweichlichen Individualisierung der Werbung mit dem Resumee: „Werbung muss besser unterhalten, mehr Dialog mit der Zielgruppe führen und vor allem messbaren und schnellen Return on Investment bringen“, geht er anschließend auf das Internet als Wunderwaffe gegen Effizienzverluste klassischer Medien ein. Darunter aktuelle Werbeformen wie virales Marketing, Podcasting, Suchmaschinenmarketing. Wenig neues für mich und alle, die sich aktiv mit dem Internet beschäftigen, für alle anderen ein interessanter Überblick darüber, was sich gerade so tut Marketing - vor allem online.

Immer wieder gerne lese ich die Kolumne von Yvette Schwerdt [3], die sich in ihrem Brief aus Amerika in dieser Ausgabe mit dem Thema Blog-Marketing, Teil 2 (der erste ist mir wohl leider entgangen) beschäftigt mit dem Fazit: „Alles deutet darauf hin, dass sich Blogs von Randerscheinungen zu Mainstream-Medien entwickeln.“ Ich denke diese These kann man nur unterstützen (btw kommt sie mir gerade recht für meinen Abspann ;-)

[1] Hanser, Peter: Das Ende der Parallelwelten. Aus: Absatzwirtschaft, 4/2006, S. 40-42.
[2] Ballhaus, Jörn: Innovative Wege zum Kunden. Aus: Absatzwirtschaft, 4/2006, S. 28-33.
[3] Schwerdt, Yvette: Brief aus Amerika. Blog-Marketing, Teil2. Aus: Absatzwirtschaft, 4/2006, S. 22.

Mittwoch, 29. März 2006 11:25 Uhr

Blogprojekt bei O2

Von Inga 0 Kommentare

Auf dem trndblog gibt es ein interessantes Interview mit Björn Ognibeni, der Fragen zur neuen O2-Plattform mobile-macs.de beantwortet. O2 tritt bei dem Projekt nur als "Enabler" auf, übernimmt Kosten für Design und Technik, Pflege und Weiterentwicklung sollen dann von den Usern selbst sowie einem privaten Betreiber durchgeführt werden. Damit geht O2 den Blog Hype von der entgegengesetzten Seite an: anstatt selbst ein Corporate Blog zu betreiben, stellt man seinen Kunden eine Plattform zur interaktiven Gestaltung und Kommunikation zur Verfügung.

Welchen Zweck mobile-macs.de verfolgen soll konkretisiert Björn Ognibeni:

"Die zentrale Anlaufstelle für alle Mac-User, die ihren Mac mit mobilen Endgeräten (Handy, Xdas, etc.) und Netzen (GPRS, UMTS, WLAN, etc.) mobil nutzen wollen: Wie bekommt man iSync beim neuen Handy zum Laufen? Wo gibt’s den Treiber für die UMTS-Karte? Wie bekommt man seine Bookmarks in den Xda?"

Das ganze Interview gibt´s bei trnd: O2: Probleme lösen als Marketing-Instrument

Mittwoch, 22. März 2006 16:24 Uhr

All Things Web 2.0

Von Nikita ein Kommentar

Eine riesige Liste mit Web 2.0 Anwendungen hat Bob Stumpel zusammengetragen. Wirklich unglaublich wie viele und auch gute Anwendungen es mittlerweile gibt.

Dienstag, 14. März 2006 19:53 Uhr

script.aculo.us - Web 2.0

Von Nikita 0 Kommentare

Ein paar sehr schöne Beispiele wie man seine Web-Anwendungen mit AJAX aufwerten kann, gibt es bei script.aculo.us.

Dienstag, 14. März 2006 13:13 Uhr

Google Suggest

Von Nikita ein Kommentar

Schon etwas älter, ging aber irgendwie bisher komplett an mir vorbei. Im Zuge meiner Auseinandersetzung mit AJAX und ATLAS bin ich auf eine leicht veränderte Version der Google Suchseite mit dem Namen Google Suggest gestoßen.

Es scheint wohl so, dass in Zukunft die meisten Select-Boxen über so eine Autocomplete-Funktion à la AJAX verfügen werden bzw. müssen (Web 2.0 lässt grüßen).

Mittwoch, 8. März 2006 13:03 Uhr

The OScar Project - Telefonat mit Markus Merz

Von Inga 0 Kommentare

Wie bereits erwähnt hatte ich ja im Februar ein interessantes Gespräch mit Markus Merz, dem Initiator des OScar Project.

Mich hat vor allem interessiert, wie er auf das Konzept gekommen ist, wie er zu dem Thema Open Innovation/OSM steht und wie das Projekt so im Ganzen konzipiert ist. Herr Merz hat mir auch bereitwillig auf jede Frage umfangreiche Antworten gegeben.

Und für alle die es sonst interessiert gibt es unten das ganze Interview zum Nachlesen.

Downloads

TelefonatMitMarkusMerz.pdfTelefonatMitMarkusMerz.pdf 57 KB
Montag, 28. November 2005 09:54 Uhr

Windows Live - Beta

Von Nikita 0 Kommentare

Für eine Beta kommen die Microsoft Windows Live Services - meiner Meinung nach - schon sehr überzeugend daher. Freut euch also auf ein paar wirklich schöne und durchdachte Funktionen in naher Zukunft. Übrigens funktionieren die Seiten auch tadellos im Firefox ;)

Mittwoch, 27. Juli 2005 08:21 Uhr

Microsoft vs. Google

Von Nikita 0 Kommentare

Nachdem Google mit GoogleEarth meiner Meinung nach jetzt den Vogel abgeschossen hat (schneller Rechner vorausgesetzt), präsentiert nun auch Microsoft mit MSN VirtualEarth eine ähnlichen Service wie GoogleMaps.

Das Kartenmaterial ist zwar noch ziemlich veraltet (z.B. steht das World Trade Center noch), allerdings wird es wohl nicht mehr lange dauern bis sich auch Microsoft vernünftiges (d.h. aktuelles) Kartenmaterial zusammengekauft hat und dann darf man sich sicherlich auf einen tollen Wettstreit freuen, wer denn nun jetzt die bessere virtuelle Erde besitzt ;)

Den Anwender kann es eigentlich nur freuen, denn Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft…

Mittwoch, 20. Juli 2005 15:37 Uhr

Volltextsuche in Büchern bei Amazon.de

Von Nikita 0 Kommentare

Ab sofort lassen sich bei Amazon.de die Inhalte von mehr als 100.000 Büchern durchsuchen.

Mittwoch, 20. Juli 2005 15:09 Uhr

Nur ein kleiner Schritt für eine Suchmaschine

Von Nikita ein Kommentar
Foto: <a href=http://moon.google.com/>Google Moon</a>
Foto: Google Moon

Irgendwie war das ja abzusehen ;)

Google erobert nun also auch den Mond und wer schon immer einmal wissen wollte, aus was der Mond nun wirklich besteht, sollte unbedingt ganz reinzoomen!

Donnerstag, 23. Juni 2005 13:02 Uhr

Google Maps goes Europe

Von Nikita 0 Kommentare

Als ich mir vor knapp 2 Monaten das letzte mal die Google Maps angesehen habe, war außer Nordamerika noch nicht viel erfasst. Das hat sich nun drastisch geändert und die lustigen Ratespiele (wer erkennt was aus der Luft) können in die nächste Runde gehen ;)